Empfohlen Wintertour Von Oberammergau auf den Großen Aufacker (1.542m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Thom, 19. November 2025.

  1. Thom

    Thom Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Isny im Allgäu
    Wandertour ohne jede Schwierigkeit, daher auch im Frühwinter unter Beachtung der Wildschutzgebiete gut durchführbar. Reizvolle Ausblicke vom kreuzgeschmückten Gipfelplateau.

    Tour-Bewertung:


    [​IMG] ca. 2,5-3 Std. (je nach Schneehöhe)
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] ca. 675 Hm / 8,5 km
    [​IMG]Schwierigkeit T2
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung (wochentags in der Nebensaison kaum Betrieb)

    [​IMG]Tourengänger: Joachim, Thom

    Die kurze Wetterauflockerung nutzen, um nochmal einen kleinen, mir noch unbekannten Gipfel in den Ammergauern zu besuchen, bevor dann wirklich der Winter 2025 mit seiner weißen Pracht Einzug hält - check! Der Große Aufacker schien dafür perfekt, da sich der Aufstieg über Südwesthänge vollziegt und daher noch nicht wirklich schneebedeckt sein dürfte. Also auf nach Oberammergau. Das Wetter war zwar etwas besser vorhergesagt, dennoch wars eine lohnende Winterwanderung. Schwierigkeiten bietet diese hierbei keine, lediglich sollte zur kühlen Jahreszeit das ausgeschriebene Wildschutzgebiet respektiert und entsprechend umgangen werden. Bei guter Witterung genießt man immer wieder hübsche Ausblicke.

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    Vom geräumigen Parkplatz an der Laber Bergbahn (7€/Tag) geht es gut ausgeschildert auf einfach zu begehenden und auch zur kälteren Jahreszeit recht gut auszumachende Wanderwegen in Richtung Gschwandkopf.

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    Nach kurzem, waldigem Auftakt erreichen wir eine erste Freifläche. Leider schafft es heure die Sonne nicht wirklich durch die zähe Höhenbewölkung, was uns eisige Temperaturen beschert.

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    Ausblicke hinüber zum Kofel und dem nach rechts ziehenden Sonnenbergkamm.

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    Im weiteren Verlauf der Route wir es wieder waldiger, das geht etwas zu Kosten der Ausblicke, allerdings schadet dies der Unternehmung nicht wirklich ... der Wald schutz zumindest etwas vorm kalten Ostner.

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    Kurz unterhalb des Gipfels wird es wieder lichter, man folgt den letzten Kehren einfach hinauf zum höchsten Punkt des Großen Aufackers ... und wir saugen jeden einzelnen Sonnenstrahlen genussvoll auf.

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    Ausblicke bis hin zum Zugspitzmassiv (am Horizont halb rechts) im Wettersteingebirge.

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    Am Gipfelkreuz des Großen Aufackers angelangt. Nach raschem Klamottenwechsel geht es an den Abstieg. Zur Winterzeit ist der kurze Übergang zum Kleinen Aufacker durch ein Wildschutzgebiet gesperrt. Wir entscheiden uns daher, über die Aufacker Hütt'n abzusteigen.

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    An der Aufacker Hütt'n. Über schmale Pfade geht es sehr rasch und einfach immer nördlich des angrenzenden Wildschutzgebietes hinab zurück an den Wanderparkplatz der Laberbahn. Da die Wege hier nicht markiert sind, ist ein wenig Aufmerksamkeit bei der Wegfindung ratsam.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. November 2025
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