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Empfohlen Leichte Bergtour Von Halblech über Branderschrofen (1.881m) und Ahornspitze (1.784m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Thom, 4. Oktober 2025.

  1. Thom

    Thom Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Ort:
    Isny im Allgäu
    Gemütliche Bike- & Hike-Runde mit Zufahrt über das eindrucksvolle Lobenbachtal. Schmankerl der Tour ist der kurze Aufstieg über den oberen Ostgrat des Branderschrofens.

    Tour-Bewertung:


    [​IMG] ca. 4,5 Std.
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] ca. 1.250 Hm / 29,5 km (davon 450 Hm / 24 km mit dem Bike)
    [​IMG]Schwierigkeit I / T4
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG]Tourengänger: Tobi, Thom

    Entspannte Herbsttour mit kurzem, recht ausgesetztem und etwas anspruchsvollerem Finale gefällig? Dann könnte die hier vorgestellte Tour eventuell genau das richtige sein. Schon die Fahrt mit den Rädern hinauf ins Lobenbachtal wäre für sich alleine schon eine Reise wert. Es geht in meist moderater Steigung an Stauseen vorbei durch die kunterbunte Berglandschaft der Ammergauer Alpen hinauf in den Talschluss, welcher von unzähligen Graten, Köpfen, Türmen und recht unberührter Natur verziert wird. Am Ende der Forststraße treffen wir auf einen hübsch angelegten Wanderpfad, welcher uns rasch hinauf in die Scharte zwischen Ahornspitze und Branderschrofen leitet. Von hier aus folgen wir einem weiteren Wanderweg in nördlicher Richtung bis hinauf zu einem kleinen Absatz mit Informationstafel. Nun rechts ab vom Weg hinauf in die Südflanke des Branderschrofens, vereinzelte Trittspuren helfen hier gut bei der Orientierung. Zunächst über mäßig steile, später kurz steilere Wiesen hinauf zum oberen Ostgrat des Branderschrofens und in teils luftiger Kraxelei (I) hinüber zum bekreuzten und noch einsamen Gipfel. Weiter Richtung Tegelberghaus und mit Linksschwenk über den "Ort der Besinnung" zurück in den Sattel zwischen den beiden Gipfeln. Die Mitnahme der Ahornspitze bietet sich von hier aus natürlich an, markierte Wanderwege weisen einem den Weg. Vom Gipfel geht es dann über den nahegelegenen Ahornsattel zunächst in Richtung Straußbergsattel, bevor wir nach links zunächst weglos - später über sehr seichten Hirtensteig zurück zu den Fahrrädern steigen können. Nicht ortskundige Wanderer empfehlen wir den Abstieg über den markierten Wanderweg aus der Scharte zwischen beiden Gipfeln, welcher bereits vom Auftieg her bekannt ist. Ausgangspunkt ist der kostenlose Wanderparkplatz bei Halblech.

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    Vom Fahrraddepot steigen wir auf schön angelegtem Pfad hinauf in die Scharte zwischen den beiden Gipfeln. Rechts über uns das Dreimännl, Graterhebungen im sehr langen Ostgrat des Branderschrofens.

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    Urig geht es aufwärts. Haben wir noch auf den Rädern erbärmlich gefroren, so wärmt uns hier bereits die wohltuende Herbstsonne und wir freuen uns zunehmends auf den bevorstehenden Aufstieg über den oberen Ostgrat auf den schon so oft besuchten Branderschrofen.

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    Ankunft im Sattel zwischen beiden Gipfeln. Wir folgen dem Wanderpfad in nördlicher Lichtung bis hianuf zu einem kleinen Absatz mit Infotafel. Von hier dann scharf rechts über seichte Trittspuren hinauf in die Südostflanke des Branderschrofens.

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    Am langen Ostgrat des Branderschrofens, welcher über die Dreimännl hinab ins Lobenbachtal zieht. Hinten links der Schönleitenschrofen und rechts das kühne Horn des Geiselsteins.

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    Zunächst sanft am hier breiten Rücken des Ostgrates empor. Von gegenüber grüßt der Säuling.

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    Dann an der Gratkante steil und exponiert empor, mit immer wieder kurzen Klettereinlagen (I).

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    Blick hinab über den gesamten Ostgrat des Branderschrofens.

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    Hält man sich an die leichteste Route, dann bleibt alles im I. Schwierigkeitsgrad.

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    Der Kreuzgipfel ist schon auszumachen, hier über eine kurze Rinne (I) südseitig den Trittspuren folgen.

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    Und weiter über immer deutlicher werdenden Pfad über einen letzten Aufschwung hinweg ...

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    ... und die letzten Meter nicht mehr ganz so ausgesetzt hinüber zum Kreuzgeschmückten Gipfel des Branderschrofens. Dank früher Uhrzeit sind wir völlig allein am Gipfel, das kommt recht selten vor.

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    Der Abstieg zum Tegelberghaus erfolgt über den teils eisenverwahrten Normalweg.

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    Vom Tegelberghaus dann auf markiertem Weg zurück in den Sattel zwischen beiden Gipfeln. Hier der Blick zurück auf den vorhin überschrittenen Gipfel des Branderschrofens.

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    Blick vom Gipfel des Ahornspitze auf Geiselstein, Gumpenkarspitze, Gabelschrofen und Krähe.

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    Gipfelkreuz Ahornspitze.

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    Eigentlich wollten wir direkt von der Ahornspitze in gleichnamigen Sattel abstiegen. Allerdings verwehren und ein Rudel Steinböcke den Übergang. Da wir die Tiere nicht unnötig stören wollen, gehts über einen kleinen Umweg hinab in den Sattel.

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    Auf unserem zumeist weglosen Abstieg hinab zum Fahrraddepot. Dieser Abstieg sollte nur von ortskundigen Wanderern angegangen werden. Im Hintergrund Gabelschrofen und Krähe.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Oktober 2025
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