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Wandertour Über den Treiensee zum Karleskopf (2.173 m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Tobias, 4. Oktober 2008.

  1. Tobias

    Tobias Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Isny/Maierhöfen
    Schöne Herbstwanderung vor der mächtigen Namloser Wetterspitze.

    [​IMG] Gehzeit: ca. 4,5 Stunden
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] Strecke: 5-10 km /ca. 950 Hm
    [​IMG] Leicht (T2) bis zum Treiensee, zum Karleskopf hinauf "Gras"- Erfahrung!
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG] Tourengänger: Johannes, Thom, Tobi


    Was macht man in der Kurz-vor-Schifahren-Saison? Trinken, wandern, oder krank werden zum Beispiel. Aber wieso wählen, wenn man alles auf einmal haben kann. Eigentlich wollten wir nur das geniale Novemberwetter zu `ner kleinen Spritztour in die Lechtaler nutzen, aber dann haben wir doch vorsichtshalber die Bergschuhe ins Auto geschmissen - gut so. Die klare kalte Luft und etwas Bewegung haben durchaus gut getan, und außerdem lässt die fortgeschrittene Jahreszeit nicht immer derartige Unternehmungen zu.

    Route: Namlos - Treiensee - Karleskopf - Retour


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    Wir parken in Namlos, 1225m, fast direkt an der Straße und wechseln auf einen breiten Forstweg ins Brennhüttental. Nach gut einem Kilometer wird ein Flußbett nach rechts (Wildfütterungshütte) gequert und der schöne Pfad ins Treienbachtal beginnt. Unschwierig gilt es nun über kurze Absätze, die winzige Treienalp (1661m) passierend, den See auf 1850m zu erreichen. Ab diesem werden die letzen dreihundert Höhenmeter zum Karleskopf (2179m) rechts über schon etwas steilere Graspleisen bewältigt. Tolle Herbstwanderung!
    Unseren geplanten Rückweg über den Grasgrat des Joches verwehrt uns ein verschneites, ohne Grödel zu heikles kurzes Abstiegsstück, sodass der Hinweg zum Rückweg wird.


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    Erster Schnee ist gefallen.

    Auf einem Forstweg geht es kurz ins Brennhüttental.

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    Ein beliebtes Skitourenziel: die Namloser Wetterspitze (2.553m).

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    Blick zurück ...

    ... Richtung Knittelkarspitze und Kelmen. Zur Linken die im unteren Teil verstreut bewaldeten Graspleisen des Joches. Der vom Joch abfallende Bereich wird amüsanterweise als "Arsch" bezeichnet.

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    Hier näher. Und glatter.

    Eigentlich wollen wir später über diesen Grat zurückkehren und die Tour somit durch einen alternativen Rückweg adeln, aber ein verschneiter kurzer Abstieg soll die Vernunft siegen lassen. Heute jedenfalls...


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    In der Herbstsonne leuchtende Lärchen.

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    Im ersten Absatz.

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    Winterland.

    Den Treiensee zur Linken erreichen wir bald recht steiles Gras.


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    Der See im Winterkleid.

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    Die Treiköpfe.

    Von links kommend sind sie zu ersteigen.

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    Weglos.

    Über einigermaßen steile Grasplanken geht es die restlichen Meter vom See hinauf zum Karleskopf.


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    Der teils zugefrorene und schneebedeckte Treiensee von oben.

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    Isoliert im Hintergrund: der Thaneller.

    Eigentlich wollen wir hier nach links absteigen um über den Arsch zurückzukehren, aber der Schnee und unsere nicht vorhandenen Grödel machen dies zunichte.


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    Eindrucksvoll:

    Die mächtige Namloser Wetterspitze mit verlängertem Nordgrat.

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    Besagter Abstieg.

    Schaut nach Kindergarten aus, sollte heute aber nicht ganz sorglos abgetan werden. Die Spuren des Vorgängers weisen Eisengebrauch auf.

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    Am Gipfel des Karleskopfs auf 2.179m.

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    Wieder in Namlos.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. November 2016
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