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Leichte Bergtour Überschreitung Damülser Horn (1.929m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Tobias, 13. August 2011.

  1. Tobias

    Tobias Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Isny-Maierhöfen/Reutlingen
    Kurze, dennoch durchaus lohnende Runde über einen wenig beachteten Gipfel. Tolle Schau der Damülser Bergumrahmung.

    [​IMG] Gehzeit: ca. 3 Std. (gemütlich)
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] Strecke ca. 700Hm
    [​IMG] Schwierigkeit I (kurz)
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG] Tourengänger: Tobias
    Tja. Ich muss gestehen, dass mir die Bewertung dieses Bergleins einiges an Kopfzerbrechen bereitet hat. Der - zumindest dem Namen nach - heimliche Hausberg über Unterdamüls darf nämlich nicht ganz auf die leichte Schulter genommen werden - zu steil ist das Gras, zu ausgesetzt die Abbrüche. Die hier vorgestellte Überschreitung strapaziert nach unserer Skala das Grün ganz stark Richtung Orange, was einer mittelschweren Tour entspräche. Der wohl geläufigste Anstieg - er ist nur im letzten Gipfelbereich anspruchsvoller - des wenig besuchten kleinen Gipfels ist der im AVF beschriebene. Eine unangenehme Passage bei der rechtsseitigen Umgehung eines Gratzackens ziert ein eher wenig hilfreicher, windiger Draht; sie stellt die Schlüsselstelle dar und sollte reine Wanderer zum nochmaligen Überdenken des Vorhabens auffordern.

    Route: Damüls oder Parkgelegenheit auf der Furka-Straße - Unterdamülser Alpe - Damülser Horn - Unterer Hornsattel - Unterdamülser Alpe bzw. direkt Damüls

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    Damülser Horn vom Parkplatz auf der Furkastraße; am Hang Rodungsarbeiten.

    Auch direkt in Damüls kann geparkt werden. Erstes Ziel ist die Unterdamülser Alpe, um dann ...

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    ... über den langgezogenen Westrücken aufzusteigen.

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    Damülser Horn etwas oberhalb der Unterdamülser Alpe.

    Nun immer dem Rücken entlang gegen den steilen Gipfelaufbau.

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    Im Grasgelände etwas unterhalb des Rückens.

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    Rückblick zur Alpe rechts unten.
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    Am steilen Gipfelaufbau.

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    Seichte Trittspuren leiten nun den immer steiler werdenden Hang hinauf. Oft wrid dieser Anstieg nicht begangen.

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    Auf halber Höhe ...

    ... Lang dauert der direkte Anstieg sowieso nicht - die steilere Passage ist in etwa 15 Minuten geschafft, der folgende Abstieg ins flachere Gelände schlägt sogar nur mit kaum zwei Minuten zu Buche.

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    Unterhalb des Gipfels wirds leicht ausgesetzt. Bei eventueller Nässe ist der An-, besonders aber der Abstieg auf solch kleinen Erdtritten nicht sorglos abzutun.

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    Unterer Hornsattel ...

    ... hierhin wird in kürzester Zeit abgestiegen, wobei allerdings nochmals eine etwas anspruchsvollere, sandig-bröselige Passage zu übersteigen ist (I, oben Drahtseil).

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    Links Glatthorn, rechts Türtschhorn. Im Vordergrund der stotzig-schrofige NW-Gratsockel des Glatthorns, von welchem das Damülser Horn durch ebengenannten Unteren Hornsattel getrennt ist.

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    Furkajoch.

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    Damülser Mittagspitze.

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    Blick ins Lechquellengebirge. Markant: Etwas rechts der Zitterklapfen, dann abfallend Wildes und Grünes Gräshorn, und schließlich - leicht nach links spitzend - der Annalper Stecken.

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    Türtschhorn.

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    Gipfelkreuz Damülser Horn - momentan leider ohne Buch.

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    Bergwelt Furkajoch.

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    Profil der Steilflanke mit Ifen-Hintergrund.

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    Die kurze, aber nicht ganz einfache Schrofenquerung unterhalb des Zackens.

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    Der weitere Abstieg verläuft einfach auf zum Teil ziemlich matschig-zertrampelten Viehtreien. Wer auf der Passstraße geparkt hat, der quert nun die Hänge des Horns zurück zur Unterdamülser Alpe - auf Bild 1 etwas oberhalb des Feuers deutlich zu sehen -, um wieder zum Parkplatz gegenzusteigen. Damüls-Parker können auch weglos direkt hinab in den Ort.

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    Auch dieser Grat ist begehbar!

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    Querung in den Hängen unterhalb des Horns.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 22. Januar 2015
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