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Empfohlen Mittelschwere Bergtour Überschreitung Horlemannskopf (2.244m) und Lärchspitze (2.393m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Tobias, 18. Juni 2019.

  1. Tobias

    Tobias Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Ort:
    Isny/Maierhöfen
    Schöne Tour. Oben kurz sehr luftig und auch gerne mal brüchig; alles löst sich jedoch vergleichsweise gutmütig auf. Der wahre Hingucker ist der Weggucker: wunderbare Umgebung!

    [​IMG] Gehzeit ca. 5-6h
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] ca. 1.250Hm
    [​IMG] Schwierigkeit T5/II
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG] Tourengänger: Tobias

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    Der (alternative) Einstieg, fotografiert beim Abstieg:

    Vom Parkplatz auf der Versorgungsstraße zur Bockbachalp bis zu den Hütten am Birchetsgump. Die übliche Skiroute - der Berg wird hauptsächlich im Winter bestiegen - startet nun direkt aus einer Serpentine am Gratbeginn (Schild "Birchetsgump"). Ich gehe einige Minuten weiter, bis ein deutliches "Erosionsloch" in der Wiese sichtbar ist. Nun über steileres Gras empor zum Waldrand links und durch die hier helle Lücke in den Wald. Sofort beginnt eine schwache Spur. Die gleich folgende kurze Steilstufe erfordert den Griff ins Gemüse, ...


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    ... dann erblickt man den Rumpf eines Jägerstandes.

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    Weiter schräg rechts empor - hier weglos - bis zur Markierung an einer dicken Fichte. Bald leitet ein erstaunlich gutes Pfädchen rechts unterhalb der Grathöhe durch die Flanke und schließlich gegen den Rücken.

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    Der Rest ist klar.

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    Blumen- und Biberkopf.

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    Kleines Hüttchen am "Wegesrand".

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    Kurze steilere Passage.

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    Das Hüttchen unter- ...

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    ... der Felsteil oberhalb. Rechts die völlig unscheinbare Schulter des Horlemannskopfes.

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    Von rechts: Höllen- und Rappenspitze; klein: Schäferköpfe.

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    Wösterspitzen.

    Der Mittjuniwinter 2019 erlaubt noch einen Skiaufstieg.


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    Gleich nach dem Horlemannskopf beginnt sich der Grat zusammenzuschnüren.

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    Gipfelplateau Horlemannskopf.

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    Die Gemütlichkeit hat schnell ein Ende:

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    Gleich zu Beginn die Crux: Äußerst ausgesetzt an einer scharfen Kante in die Scharte vor diesen senkrechten Abbruch. Tückisch nicht-ganz-fest (ein Dreier wird nicht reichen) wird er rechts umgangen.(II, Klemmblock lose!)

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    Ein gutes Band führt wieder hinauf.

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    Idealer Beginn!

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    Weiter mal schmal, mal weniger ...

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    ... zur schönsten Kletterstelle der Tour. Fester, großblockiger Fels in einer Art Kamin lädt zum Ausspreizen ein (II).

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    Weitere markante Stelle.

    Kaum zu glauben, dass hier nur einfaches Gehen verlangt wird.


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    Schlussabschnitt.

    Kurz nochmals I-II, dann liegt der Felsteil zurück.


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    Die kurze Messerschneide zu Gratbeginn im Zoom.

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    Lärchwand.

    Einfach gehts hinüber.

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    Von der Lärchwand auf dem breiten Rücken Richtung Joch und über gutmütige Rasenhänge hinab ins Bockbachtal. Zu Fuß ist es kurzweiliger als das Krabachtal.

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    Wösterspitzen aus dem Bockbachtal.

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    Eisfahrt:

    Zehn Meter misst hier der Schnee!
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Juni 2019
    Manu und Thom gefällt das.
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