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Leichte Bergtour Auf den Zunterkopf (1.811m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Johannes, 6. März 2011.

Schlagworte:
  1. Johannes

    Johannes Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Allgäu
    Der Zunterkopf bietet trotz seiner geringen Höhe einen wunderbaren Rundumblick. Der Nachbargipfel des Tauern liegt zwischen dem Plansee und dem Reuttener Talkessel und ist über einen Jägersteig zu erreichen.

    Tour-Bewertung:

    [​IMG] Gehzeit: ca. 5 Std. (Winterbegehung)
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] Strecke: ca. 800 Hm
    [​IMG] Schwierigkeit ~T3
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG] Tourengänger: Johannes, Thom

    >> Galerie Zunterkopf <<

    Der Zunterkopf ist der NW-Gipfel des Tauern und liegt am östlichen Ende des Reuttener Talkessels. Der Anstieg führt über einen schönen Jägersteig der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Sobald man den Wald hinter sich gelassen hat eröffnet sich ein wunderbarer Rundumblick.

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    In Fahrtrichtung Plansee findet sich kurz vor der Kapelle St. Hubertus auf der rechten Seite ein kleiner Parkplatz. Von hier aus kann die Tour auf den Zunterkopf beginnen. Am markierten Baum findet man den ersten hölzernen Wegweiser.

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    Nachdem man den Feldweg nach ca. 50 Meter wieder rechter Hand verlassen hat führ der Weg in vielen Kehren nach oben. Schon hier wurde uns klar dass wir uns heute noch öfter den Weg durch den Schnee spuren müssen.

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    Der Blick durch ein Lichtung zeigt die fast schneefreien Abbrüche von Säuling und Pilgerschrofen.

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    Der Schnee wird mit jedem Höhenmeter mehr aber die Sonne und der Blick auf den zugefrorenen Plansee entschädigt für die Strapazen.

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    An diesem kleinen Gedenkkreuz befindet sich vermutlich die Abzweigung zur Tauernhütte. Leider war das für uns auf Grund des vielen Schnees und der fehlenden Spuren nicht zu erkennen. Ab hier sind wir in Richtung des Gratrückens aufgestiegen.

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    Nach Verlassen des Waldes beginnen die Latschen und man kann den wunderbaren Ausblick geniessen. Versüßt wird die Aussicht wenn man den kilometerlangen Ferien-Stau in Richtung Fernpaß beobachten kann.

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    Der Plansee ist bis auf den Auslauf zugefroren - ein für uns neues aber schönes Bild. Trotzdem macht er im Sommer als Fotomotiv wohl mehr her.

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    Auf dem Grat angekommen erkennt man im Hintergrund schon das Gipfelkreuz des Zunterkopf. Doch der Ausblick täuscht uns: Durch den hohen Schnee und mehrere kurze Ab- und Anstiege dauert es länger als zuerst vermutet.

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    Diese Querung war wohl die heikelste Passage an diesem Tag.

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    Nach einem weiteren kurzen Abstieg geht es ein letztes mal nach oben in Richtung Gipfelaufbau.

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    Der Gipfelanstieg führt für uns heute durch die steile Rinne in der linken Schulter des Gipfelaufbaus (zur Hälfte in der Sonne bzw. im Schatten).

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    Die letzten Meter zum Gipfelkreuz geht es noch einmal steil nach oben. Spätestens hier hat sich die Mitnahme des Pickels und der Stöcke gelohnt.

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    Angekommen am Gipfel des Zunterkopf. Da uns der Wind verschont und es einige trockene, warme Plätze gibt wird erst mal ausgiebig gevespert und der Ausblick genossen.

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    Der weitere Weg über den Grat in Richtung Tauern bleibt uns an diesem Tag auf Grund der Schneemenge und der fortgeschrittenen Uhrzeit leider verwehrt.

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    Der von hier aus sehr mächtig wirkende Thaneller den wir im Sommer 2008 über den Werner-Riezler-Steig bestiegen haben (Link).

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    Nocheinmal der Bick auf die Gehrenspitze und die Tannheimer Gipfel, vorne im Tal liegt Reutte.

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    Auch der Blick in Richtung Lechtal lohnt sich. Leider wird es immer diesiger und die Kamera kommt an ihre Grenzen.

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    Noch einmal der Blick auf die steile Rinne vom Gipfel aus. Das Bild täuscht ein wenig darüber hinweg das hier ein Ausrutscher fatal wäre.

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    Der Wegverlauf von oben: Der Weg führt immer rechts der Kante durch die Latschen. Leider genau dort wo sich der meiste Schnee gesammlet hat.

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    Wichtige Helfer an diesem Tag: Gamaschen und Grödl :smile:.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. April 2014
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