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Leichte Bergtour Hahnenköpfle (2085m), Hoher Ifen (2230m), Pellinger Köpfle (2003m)& Hehlekopf (2058m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Johannes, 27. Juli 2011.

  1. Johannes

    Johannes Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Ort:
    Allgäu
    Leichte Roundtour zum höchsten Punkt des leicht geneigten Ifenplateaus.

    [​IMG] Gehzeit: ca. 5,5 Std.
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] Strecke 16 km, 1400 Hm
    [​IMG] Schwierigkeit T3-4 (kurze Passagen)
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG] Tourengänger: Johannes

    Der Hohe Ifen ist uns schon unzählige Male auf anderen Bergtouren ins Auge gestochen. Bis heute haben wir diesen Modegipfel aber erfolgreich gemieden - zu Unrecht: an Wochentagen und / oder vor den ersten Liftfahrten kann man mit etwas Glück auch den Hohen Ifen alleine besuchen.

    Route: Parkplatz Auenhütte - Ifenhütte - Hahnenköpfle - Hoher Ifen - Ifersgundhöhe - Pellinger Köpfle - Hehlekopf - Ifersgundalpe - Jagdhütte - Auenhütte
    Start der Tour ist am großen Parkplatz der Auenhütte. Um die Menschenmassen ein wenig zu meiden steigt man am besten so früh auf dass man vor der ersten Bahnfahrt an der Ifenhütte ankommt.


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    Blick zurück zur Ifenhütte, die Wege sind auf Grund der hohen Frequentierung natürlich weniger schön.

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    Die Felsabbrüche von Süden aus gesehen.

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    Auf dem Weg zum Hahnenköpfle erkennt man gegenüber schon die Anstiegsroute zum Durchstieg durch die Abbrüche in Richtung Hoher Ifen. Später wird der Weg vom Hahnenköpfle von rechts in diesen Schutthang queren und im oberen Teil der Serpentinen auf diese treffen.

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    Mittig im Bild lässt sich das Gipfelkreuz des unscheinbaren Hahnenköpfles erkennen.

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    Der Hohe Ifen mit seinen Wänden vom nördlich gelegenen Gipfel des Hahnenköpfles aus gesehen.

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    Tolles Gelände: das Gottesackerplateau mit den oberen Gottesackerwänden.

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    Die Bergstation der Ifenbahn liegt leicht unterhalb des Hahnköpfles.

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    Nach Querung des Geröllhangs gelangt man zum stahlseilversicherten Durchstieg.

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    Angekommen am Gipfelplateau eroffnet sich ein toller Ausblick.

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    Im Vordergrund die Gipfel rund ums Grünhorn die wir in einer Kammwanderung überschritten haben.

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    Das gut besuchte Gipfelkreuz auf dem Hohen Ifen.

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    Beeindruckende Wände, im Anschluss daran der Sevisschrofen.

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    Der südseitige Abstieg ist gut markiert und an vielen Stellen Stahlseilversichert.

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    Direkt nach dem Abstieg bin ich wieder in Richtung Kante gegangen.

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    Entlang der beeindruckenden Abbrüche lässt es sich wunderschön über die Wiesen in Richtung Pellinger Köpfle / Berlingerköpfle wandern.

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    Rückblick vom Pellinger Köpfle in Richtung Hoher Ifen.

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    Über die saftig grünen Wiesen geht's problemlos weiter zum Hählekopf.

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    Hier geht's gewaltig steil nach unten.

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    Nach einem kurzen Besuch auf dem Hählekopf geht es über die Wiesen nach unten Richtung bis zur Ifersguntalpe. Von dort aus entlang der Skitourenroute vorbei an einer Jagdhütte nach unten ins Schwarzwassertal.

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    Fast angekommen im Schwarzwassertal. Auf dem Fahrweg zurück bis zum Parkplatz an der Auenhütte.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. August 2014
  2. Manu

    Manu Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    694
    Hoher Ifen über Schwarzwasserhütte:

    Route: Parkplatz Auenhütte - Melköde - Schwarzwasserhütte - Ifersgundalpe - Hoher Ifen - Ifenhütte - Parkplatz Auenhütte

    Gesamtzeit: 4,5 Stunden Netto

    In den frühen Morgenstunden war der Parkplatz der Auenhütte bei meiner Ankunft noch fast leer, bei meiner Rückkehr parkten dort allerdings gefühlte 1.000 Fahrzeuge. Massentourismus vom aller Feinsten! Ich verließ den Parkplatz (kostenpflichtig, ich glaub es waren 3,50 €) in Richtung Schwarzwasserhütte. Auf breiten Wanderwegen geht es zunächst ohne nennenswerte Steigung am Waldrand empor. Immer wieder werden Blicke auf den Ifen frei. Ein wirklich beeindruckender und in seiner Form wohl einzigartiger Berg. Ich musste dem langgezogenen Felskamm einfach einen Besuch abstatten - trotz Völkerwanderung.
    Umso überraschter war ich, dass ich bis zur Schwarzwasserhütte praktisch kaum jemanden über den Weg gelaufen bin. Der frühe Vogel fängt eben den Wurm oder zumindest ein paar fast einsame Stunden. Von der wirklich schön gelegenen Schwarzwasserhütte geht es weiter Richtung Ifersgundalpe. Dieses Hochplataeu ist einfach wundervoll. Hier zu wandern ist wirklich großes Kino!
    Der Anstieg über die Südseite verläuft erst über eine Querung des Geröllfeldes und zieht anschließend in Richtung Gipfel. Die Stahlseile, Einschlaganker und Tritte sind meiner Meinung nach völlig überflüssig und verschandeln der Berg mehr als das sie irgendjemanden nützlich sind - naja soll sich ja schließlich jeder nach oben eimern können. Nun denn. Ich hielt mich etwas rechts des Stahlseils und belohnte meinen Aufstieg mit ein paar wirklich tollen Kraxeleien am Grat. Dann war sie sichtbar - die Touristenautobahn. In großen Scharen zogen sie zombiartig in Richtung Gipfelkreuz. Meine Vesperpause verlegte ich nach einem kurzen Besuch des total überfüllten Gipfels auf einen etwas einsameren Gratkopf des Ifenmassives. Danach schlängelte ich mich in Richtung Ifenhütte und schließlich wieder zurück zum Parkplatz Auenhütte. Vorbei an zahlreichen Baggern und Lastkraftwagen. Der Ruf des seltenen Presslufthammervogels war ebenfalls zu hören - idyllisch! Hier wird fleißig gebaut... . Die Tour, insbesondere der Aufstieg, war dennoch lohnend. Unter Voraussetzung einer wirklich frühen Anreise.

    Hier ein paar Bilder:

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    Thom und Johannes gefällt das.