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Leichter Klettersteig Hohe Gänge Rundtour von Hinterstein

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Tobias, 1. November 2008.

  1. Tobias

    Tobias Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Isny/Maierhöfen
    Ausbaubare Kammwanderung mit Eisenanteil. Schöne Ausblicke; spannend für "fortgeschrittene, geschickte Neulinge".

    [​IMG] Gehzeit: ca. 6,5 Std.
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] Strecke: 10-15 km /ca. 1300 Hm
    [​IMG] Schwierigkeit (Steilere Felspassagen versichert)
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG] Tourengänger: Thom, Johannes, Tobi, Surg


    Der Breitenberg, 1887m, Hausberg Hintersteins, bildet das nördliche Ende des Hindelanger Klettersteigs und erwehrt sich mit seiner steilen, zum Ort hin abfallenden Wand einer direkten einfachen Besteigung. Dieser teilweise von Latschen bewachsene Felsengipfel wird heute unser Ausgangspunkt zur Begehung der Hohen Gänge, die uns über Heubatsitze, 2008m, und Rotspitze, 2034m, den Häbelesgund umrunden lässt und als Gratwanderung mit anregenden Kletterstellen durchgehend großartige Ausblicke gewährt, darstellen.

    Route: Hinterstein - Häbelesgund - Breitenberg - Heubatspitze - Rotspitze - Häbelesgund - Hinterstein

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    Im Häbelesgund. Vor uns der Grat, den wir bald überschreiten werden.

    Vom gebührenpflichtigen Parkplatz kurz vor dem Ortseingang geht es neben einem kleinen E-Werk über eine Brücke auf den Jägersteig, der dann auf einen Schotterweg in Richtung Talboden des Retterschwangtals leitet und bald darauf von einem schmal nach links oben abzweigenden Kuh-Steig abgelöst wird.
    Bei der Unterstandshütte am unterem Ende des Häbelesgunds schlagen wir die linke Abzweigung der Weggabelung zum Breitenberg hin ein, die rechte führt zur Roten Spitze: hier werden wir beim Rückweg wieder ankommen.
    In einer weit ausholenden Schleife erreichen wir den Breitenberg unproblematisch auf gutem, teils durch Latschenkiefernbeständen angelegtem Pfad.

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    Wetterumschwung.

    Es fängt an zu nieseln und die Modewelt ... kotzt.

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    In der rechten Bildhälfte links das Geißhorn, rechts das Rauhorn

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    Auf dem Breitenberg, die Rotspitze - unser Ziel - gegenüber.

    Oben angekommen setzt nun die tolle und abwechslungsreich fordernde, meist versicherte Gratbeschreitung hin zur Heubat- und Rotsitze an (ein KS-Set ist theoretisch verwendbar, vermutlich aber eher störend als sinnvoll. Der geschickte sowie sichere Geher kann darauf jedenfalls verzichten).
    Auf oder knapp neben diesem erwähnten Grat gelangen wir - einige nette Aufschwünge genießend - zum wohl markantesten Punkt der Hohen Gänge: einer klapprigen, in etwa zwölf Meter hohen Leiter. Das Gelände zeigt sich nun zunehmend grasiger und zu guter Letzt wird die Rotspitze kurz hart ansteigend erwandert.
    In steilen, grieseligen Kehren, die durchaus Konzentration erfordern, steigen wir in den Häbelesgund ab und gelangen wieder zur bereits erwähnten Weggabelung.


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    Tiefblicke.

    Weiter gehts, immer auf oder neben dem Grat hoch über dem Häbelesgund. Rechts die mit reichlich Latschen bewachsene Flanke des Breitenbergs.

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    Macht Laune.

    Zwischendurch immer wieder ...

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    ... kleine, meist durch ein Stahlseil versicherte Aufschwünge, die schon mal etwas Geschick erfordern und ohne Seil durchaus im zweiten Grad anzusiedeln sind.

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    Noch hält sie, ...

    ... die wohl bekannteste Passage der Tour, eine etwa 12m hohe Eisenleiter aus dem Jahre 1976.

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    Nun im Rücken: der Breitenberg.

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    Das zweite Gipfelziel, die Heubatspitze (2.008m).

    Das wars mit den kleinen Klettereien, sie liegen alle im ersten Abschnitt.

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    Genussreiche, einfache Kammwanderung ...

    ... weiter Richtung Rotspitze, die nochmals mit einem kurzen knackigen Anstieg aufwartet.

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    Behäbig und massig: der Große Daumen.

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    Fast der komplette Verlauf des Hindelanger Klettersteig

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    Rast vor der Kulisse des Breitenbergs.

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    Überblick.

    Der bereits zurückgelegte Gratverlauf. Dahinter, deutlich im Vordergrund, das Geiß- und das Rauhorn, milchig im Hintergrund links die charakteristischen Tannheimer Berge: Rote Flüh - sie verdeckt hier den Gimpel fast komplett - Kellen- und Gehrenspitze; rechts die Leilach mit den zwei vorgelagerten spitzen Erhebungen der Luchsköpfe.

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    Abstieg von der Roten Spitze ...

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    ... hier ist Trittsicherheit auf teils steilerem, feinem Schotter gefragt.

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    Zurück zum Ausgangspunkt.

    Scharfe Serpentinen leiten hinab in den Häbelesgund.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. April 2014
  2. Alpenindianer

    Alpenindianer Registrierter Benutzer

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    54
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    Sonthofen
    Durch die Stahlseilversicherung viel vom Charme verloren, die Panoramablicke entschädigen was die Schwierigkeit betrifft.
    Anreise mit dem Rad von SF.
     
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