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Skitour / Snowboardtour Von Namlos auf den Tschachaun (2.334m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Thom, 3. Januar 2013.

  1. Thom

    Thom Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Ort:
    Isny im Allgäu
    Etwas mühsame und zu Tourenbeginn wenig lohnende Skitour, welche aber bei guten Bedingungen mit schönen Blicken auf die Heiterwand und einer feinen Abfahrt punkten kann.

    Tour-Bewertung:

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    ca. 3,75 Stunden.
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] ca. 1.130 Hm / 15 km
    [​IMG] Schwierigkeit
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG]Tourengänger: Basti, Tobias, Johannes, Thom

    Der Tschachaun ist auf Grund seiner Lage und der Zustiege wohl kein klassischer Skitourenberg im herkömmlichen Sinne, dennoch ist er besonders an schönen Tagen ein gern aufgesuchtes Ausflugsziel bei Tourengehern. Dies ist wohl hauptsächlich auf die zwei schönen Abfahrten vom Gipfel über Kromsattel oder Faselfeiljöchl zurück ins obere Faselfeiltal zurück zu führen. Der Rest der Tour führt über eher suboptimales Skigelände. Ausgangspunkt für diese Tour ist der auch im Winter frei geräumte Wanderparkplatz in Namlos. Von hier aus geht es ohne nennenswerte Steigung ins Tal des Brentersbaches. Beim Rückweg ist für diesen Abschnitt ein ordentlicher Doppelstockeinsatz gefragt. Wir folgen dem Tal bis hinauf zur kleinen Hütte im Sagboden, wo wir nur nach links in Faselfeiltal aufsteigen. Von dort geht es in zunehmend steileren Kehren hinauf in den Sattel, welcher den Tschachaun von der mächtigen Gabelspitze trennt. Hierbei hat man ein beeindruckenden Blick auf die rustikale Nordflanke der Gabelspitze. Vom Kromsattel geht es nun über den kurzen SO-Grat hinauf zum dürren Gipfelkreuz des Tschachaun. Dieser Abschnitt ist zumindest bei abgeblasenen Verhältnissen der anspruchsvollste der gesamten Tour. Für die Abfahrt vom Gipfel wählen wir den Aufstiegsweg, da eine Abfahrt ins Faselfeiljöchl aufgrund zu geringer Schneemengen unmöglich ist. Vom Gipfel bis ins Faselfeiltal ist die Abfahrt als wirklich lohnend zu bezeichnen, der Rest ist eher ein Mix aus langsamem Dahingleiten und kräftigen Stockschüben.

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    Zu Beginn der Tour geht es sehr gemächlich am Brentersbach auf verschneiten Feldwegen entlang.

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    Ankunft auf 1.477 Metern Höhe an der kleinen Hütte im Sagboden. Wir folgen weiter dem Faselfeiltal und lassen den Imster Mitterberg rechts liegen.

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    Ein erster Blick aus dem Faselfeiltal auf unser heutiges Gipfelziel: der Tschachaun (2.334m), links davon die mächtige Gabelspitze, dessen markanter Doppelgipfel wohl für die Namensgebung verantwortlich war.

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    Rückblick beim Anstieg hinauf zum Kromsattel auf das kurzzeitig von der Sonne angestrahlte Rudiger-Massiv. Links dahinter der deutlich sanftere Rudigerkopf.

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    In Spitzkehren geht es hinauf in den Kromsattel. Dieser Abschnitt ist besonders bei der Abfahrt lohnend.

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    Ankunft im Kromsattel, über welchem die formschöne Gabelspitze thront.

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    Beim weiteren Aufstieg vom Kromsattel hinauf zum Gipfel des Tschachaun erhaschen wir einen Blick Richtung Osten über das Hinterbergjoch hinweg auf die Tarrentonspitze und den knapp rechts davor gelegenen Heiterwandturm. Rechts daneben ein Teil der Alpeilspitzen. Die Erhebung links vom Sattel nennt sich Geireköpfe.

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    Anstieg über den kurzen SO-Grat des Tschachaun. Das Gelände ist deutlich steiler, als es uns hier das Foto suggerieren will.

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    Der Gipfel des Tschachaun ist erreicht. Leider bläst hier oben ein heftiger Wind, weshalb wir nur kurz pausieren, um abzufellen und uns für die Abfahrt zu präparieren.

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    Nach einer schönen Abfahrt hinab ins Faselfeiltal und dem etwas mühsamen Rückweg zum Brentersbach geht es zurück nach Namlos. Im Hintergrund die wenig bedeutende Erhebung des Imster Mitterberges.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. März 2014
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