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Leichte Bergtour Von Pfafflar auf Falschkogel (2.388m), Hochpleisspitze (2.349m) und Habart (2.294m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Thom, 20. November 2011.

  1. Thom

    Thom Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Isny im Allgäu
    Einfache, dennoch schöne Tour, die bei der Südquerung unterhalb des Falschkogels Trittsicherheit in teils steilem Gras erfordert.

    Tourbewertung:

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    Gehzeit: ca. 5 Std.
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] Strecke ca. 1000 Hm
    [​IMG] Schwierigkeit T3-4/I
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG] Tourengänger: Tobias, Florian, Thom

    Diese schöne Grattour zwischen Pfafflartal und Plötzigtal vereint einen sehr beliebten schrofigen Wandergipfel mit zwei selten bestiegenen, üppig bewachsenen Grasbergen, die in der Hauptsaison mit einer sehr reichen Flora punkten können. Vom Trubel am Falschkogel mal abgesehen, genießt man während der Gratüberschreitung eine wunderbare Ruhe, sowie interessante Ausblicke auf die umliegende Bergwelt. Ausgangsort für unsere Tour ist die Spitzkehre direkt hinter dem kleinen Örtchen Pfafflar vom Lechtal her kommend. Dort kann man den PKW abstellen und die letzten Höhenmeter direkt am Hahntennbach hinauf ins Joch auf markiertem Pfad steigen.

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    Das vereiste Hahntennbächlein zeigt deutlich, wie frostig es im schattigen Hahntennental um diese Jahreszeit bereits ist. Mit der richtigen Bekleidung und Bewegung kommt man allerdings trotz alledem recht schnell ins Schwitzen.

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    Ein erster Blick hinauf zum Falschkogel. Auf Höhe des Hahntennjoches entkommen wir den eisigen Schatten und steigen auf nun breitem und markiertem Pfad hinauf in Richtung Falschkogel an.

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    Der Aufstieg hinauf zum Falschkogel verläuft zuerst über den grasigen Südhang hinauf ins Steinjöchl - der mit einem großen Holzkreuz verzierten Scharte zwischen Maldongrat und Falschkogel. Halb rechts der felsige Aufbau des Maldongrates.

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    Struwel-Flo kurz unterhalb des 2.198 Meter hoch gelegenen Steinjöchls.

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    Im Steinjöchl angekommen, gönnen wir uns eine kurze Erfrischungspause. Im Hintergrund der Madongrat, auf den ebenfalls ein markierter Steig führt (I). Wir steigen nun aber nach Westen in Richtung Falschkogel.

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    Der Falschkogel vom Steinjöchl aus gesehen. Die schroffen Felsen im Norden und die zahmen Wiesen im Süden führten zur Namensgebung dieses Gipfels.

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    Der Anstieg über den Ostgrat erfordert ein wenig Trittsicherheit, teilweise werden an der ein oder anderen Stelle auch kurz mal die Hände benötigt (I).

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    Nach zwei Stunden haben wir den Gipfel des Falschkogels erreicht. Nach einem raschen Eintrag ins Gipfelbuch machen wir uns wieder an den Abstieg um den nun anstürmenden Menschenmassen zu entkommen.

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    Blick vom Gipfel des Falschkogels auf den Maldongrat und die Gabelspitze, die sich ebenfalls zu einer schönen, aber anspruchsvollen Grattour verbinden lassen.

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    Unsere nächsten zwei Ziele - die nur selten betretene Hochpleisspitze (2.349m) und der dahinter liegende Habart (2.294m). Ein direkter Abstieg nach Westen ist nicht möglich, daher steigen wir ein Stück den Ostgrat hinunter und queren an geeigneter Stelle in die Südhänge unterhalb der Gipfelfelsen des Falschkogels.

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    Abstieg hinab in die Südflanke des Falschkogels. Die Querung sollte vorallem zur späten Jahreszeit nur von mit solchem Gelände vertrauten Bergsteigern absolviert werden. Ein Ausgleiten würde hier nicht glimpflich enden.

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    In der Südquerung unterhalb des Falschkogelgipfels. Von hier aus müssen wir nochmals ca. 30 Höhenmeter absteigen. Danach wird das Gelände wieder schnell zahmer...

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    ... und wir machen unsere erste Vesperpause an diesem Tag. Im Hintergrund der Falschkogel mit seiner kecken Westflanke.

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    Der Weiterweg hinüber zur Hochpleisspitze vollzieht sich fast immer direkt an der Gratkante.

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    Blick zurück auf die mächtigen Nordwest-Abbrüche des Falschkogels.

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    Blick auf die Hochpleisspitze und den Habart - beide werden eher selten betreten.

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    Beim Anstieg zur Hochpleisspitze der Blick zurück Richtung Osten auf Falschkogel, Maldongrat, Gabelspitze, Tschachaun und links dahinter das Rudigermassiv.

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    Der Schlussanstieg hinauf zur Hochpleisspitze verläuft ebenfalls meist direkt am Grat. Die wenigen Trittspuren verlieren sich immer wieder im strohigen Gras.

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    Da sich auf dem Gipfel der Hochpleisspitze noch kein Steinmannl befindet, machen wir uns gleich an die Arbeit und stellen eines auf. Nach kurzer Rast steigen wir weiter in Richtung Habart ab.

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    Der Abstieg von der Hochpleisspitze im Rückblick. Das Gras ist überall gut gangbar.

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    Hinauf zum Habart müssen nochmals gut 60 Hm überwunden werden. Das Gras ist hier ebenfalls gut gestuft und bereitet keine Probleme. Wir halten uns auch hier stets an der Gratkante.

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    Kurze Rast auf dem Gipfel des Habart.

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    Über dessen wunderbar zu begehenden Westgrat geht es nun hinab bis ...

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    ... zum Gedenkkreuz, dass an das schwere Lawinenunglück von 1984, dass Gott sei Dank keine Menschenopfer gefordert hat, erinnert. Im Hintergrund sind Pfeilspitze und Elmer Rotwand zu erkennen.

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    Zwischen zahlreichen Lawinenverbauungen steigen wir nun in Richtung Pfafflar zurück. Im Hintergrund die wunderschönen Gipfel der Hornbachkette - in der Mitte die Urbeleskarspitze.

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    Nach den Lawinenverbauungen leitet uns der Pfad durch einen lichten und hübschen Wald. Danach geht es über einen Forstweg hinab nach Pfafflar und schließlich nochmals einige Höhenmeter hinauf ...

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    ... zur Spitzkehre, wo unser Auto steht. Ganz hinten nochmals der Falschkogel.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. November 2015
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