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Wandertour Von Pfronten über den Saloberkamm

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Thom, 9. Mai 2010.

  1. Thom

    Thom Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Isny im Allgäu
    Einfache, aber nette Kammüberschreitung im Vilsgebiet. Eignet sich auf Grund der nur geringen Gipfelhöhen als frühe Eingehtour - teilweise schon ab Anfang April möglich.

    Tour-Bewertung


    [​IMG] Gehzeit: ca. 3,5 Std.
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] ca. 700 Hm
    [​IMG] Schwierigkeit T2
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG] Tourengänger: Thom, Johannes, Tobi

    Der Saloberkamm kann auf Grund seiner Kürze und dem Fehlen von wirklich anspruchsvollen Stellen auch bei etwas widrigeren Wetterbedingungen gegangen werden. Diese kleine Spritztour haben wir ebenfalls aus dem Buch von Günther Laudahns "Bergtouren in den Ammgauer Alpen". Leider lässt das überwiegend schlechte Wetter noch keine würzigeren Touren zu, und so müssen wir uns mit leichten Kammwanderungen wie dieser begnügen, die allerdings keineswegs als langweilig einzustufen ist. Schön angelegte Wanderwege, teils Wanderung direkt am Kamm, schöne Tiefblicke ins Vilstal und sogar ein paar etwas ausgesetztere Stellen machen diese Tour zu einer lohnenden Unternehmung. Unsere Tour startet am Ortsausgang von Pfronten-Steinach am großen Parkplatz der Breitenbergbahn. Vom Parkplatz laufen wir ca. 100 Meter in östlicher Richtung zu einem nicht beschrankten Bahnübergang, wo wir die Gleise überqueren können. Kurz darauf folgt eine Brücke über die Vils. Nun stehen wir an einer großen Weggabelung, wo wir dem etwas schlecht einzusehenden Wegweiser hinauf über den Südhang zum Falkenstein folgen.

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    Auf schön angelegtem Wanderpfad geht es in mäßiger Steigung konstant nach oben, meist durch Fichtenwald.

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    Die Wegfindung ist leicht. Im oberen Teil des Weges legt dieser an Steigung zu.

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    Teilweise hat man schon beim Aufstieg zum Falkenstein einen tollen Blick über das Vilstal. Bei diesen kühlnassen Wetterbedingungen ist alles in einen düsteren Mantel von Dunst und Wolken gehüllt.

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    Nach einer knappen dreiviertel Stunde erreichen wir die Mariengrotte, die sich direkt in einem gewaltigen Kamin in den Südabbrüchen des Falkensteins befindet.

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    Nach weiteren 10 Minuten erreichen wir dann die Burgruine Falkenstein. Sie ist mit einer Höhe von 1.268m die höchstgelegene Burgruine Deutschlands.

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    Ein nur winziges Kreuz ziert den Gipfel des Falkensteins, für ein größeres wäre auch nicht wirklich Platz. Auf der Ruine angekommen machen wir eine kurze Brotzeit und genießen die eigenartig düstere Stimmung und die frische, von Nebeldunst und Wolken sauber gewaschene Luft.

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    Schönes Motiv: mitten auf der oberen Ruinenmauer wächst ein kräftiges Pflänzlein - ein Bergbaldrian. Dahinter sind Vilser Kegel und Roter Stein etwas unscharf zu erkennen.

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    Nach der kurzen Rast steigen wir zum Burghotel ab und umgehen dieses über Parkplatz und Teerstraße linksseitig. Anstatt dann auf diesem Teerweg zu bleiben, entscheiden wir uns für einen kleinen Pflastersteinweg rechts davon. Dieser gleicht allerdings eher einem Weg in einer Parkanlage wie einem Wanderpfad. Kurz darauf treffen wir wieder auf den Teerweg, folgen ihm kurz und biegen dann rechts über eine Stahltraverse, einem nur wenig sichtbaren Steiglein folgend, in den Sattel zwischen Falkenstein und Einerkopf.

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    Am Grenzstein im Sattel angekommen. Von hieraus folgen wir kurz dem Weg Richtung Zirmgrat, ...

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    ... den wir aber nach einigen Metern weglos nach rechts in Richtung Westkamm des Einerkopfes verlassen. Am Kamm finden sich immer wieder kleine Trittspuren, denen wir hinauf zum Gipfelchen folgen.

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    Teilweise ist der Anstieg am Westkamm etwas ausgesetzt. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind auch hier ein Muss.

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    Blick vom Gipfel des Einerkopfes hinüber zum Falkenstein mit Burgruine und Hotel. Links dahinter ist der Kienbergkamm teils in Wolken gehüllt.

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    Beim Abstieg vom Einerkopf kann man einen kurzen Blick auf den Aufstiegsgrat hinauf zum Zwölferkopf durch den Wald erhaschen.

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    Aufstieg zum Zwölferkopf. Manchmal muss man sich ein wenig durch die Vegetation kämpfen.

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    Verbindungsgrat zwischen Zwölferkopf und Zirmgrat. Am Zirmgrat angekommen kann man eine der zahlreiche Bänke, die dort aufgestellt wurden, für ein kleines Päuschen nützen. Vom Zirmgrat führt ein gut sichtbarer Steig Richtung Salober Alm durch dichten Wald.

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    Die herrlich gelegene Salober Alm lädt zu einer Rast ein. Von der Alm folgen wir dem Wegweiser mit der Aufschritt "Vils" hinab ins Tal.

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    Auf dem breiten Fahrweg im Vilstal mit Blick auf den Falkenstein.

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    Rückblick auf den Salobergrat mit Einerkopf (links), Zwölferkopf (mittig) und Zirmgrat (ganz rechts hinten).
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. April 2014
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