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Wintertour Von Schönenbach auf den Luguntenkopf (1.702m) und die Sienspitze (1.600m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Thom, 11. Dezember 2011.

  1. Thom

    Thom Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Ort:
    Isny im Allgäu
    Schöne, jedoch etwas anstregende Winterwanderung auf zwei feine Gipfelchen bei Schönenbach. Anstieg zum Luguntenkopf weglos, teils sind recht steile Schnee- und Grashänge sind zu überwinden.

    Tour-Bewertung:

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    Gehzeit: ca. 5,75 Std.
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] Strecke ca. 950 Hm
    [​IMG] Schwierigkeit T4-5
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG] Tourengänger: Tobias, Thom

    Die Teilüberschreitung des Hinteregger Grates ist zur kalten Jahreszeit nicht ganz anspruchslos. Neben perfekter Trittsicherheit in glatten Grashängen - teilweise von Schnee überzogen - ist auch ein gewisses Maß an Kondition von Nöten. Verfügt der Tourenaspirant über beides, so kann er sich an teils spektakulären Tiefblicken hinab ins Stonger Moos bzw. Geserstobel, an herrliche Ausblicke auf das umliegende Bergland sowie über die besonders im Bereich des Luguntenkopfes herrschenden Ruhe erfreuen.

    Ausgangspunkt ist das kleine Sommerdörfchen Schönenbach, dass man über die Mautstraße von Bizau aus erreichen kann - Achtung: die Mautstraße wird im Winter nicht geräumt! Vom großen Wanderparkplatz direkt vor Schönenbach gehen wir nun einige hundert Meter auf der Mautstraße zurück und steigen dann nach rechts hinauf zur nahe gelegenen Kretzbodenalpe.

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    Blick von der Kretzbodenalpe hinüber auf die Grünen Köpfe etwas links im Bild, auf den Mohrenkopf halb rechts und den dahinter aufragenden Diedamskopf.

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    Von der Kretzbodenalpe geht es auf breitem Forstweg weiter hinauf in Richtung Untere Hinteregg-Alpe. Links hinten der Hirschberg.

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    Kurz unterhalb der Unteren Hinteregg-Alpe. Von hier verläuft der Weg ohne große Höhenveränderungen hinüber zu den Höfen mit dem eingängigen Namen Hinterteilvorsäß.

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    Brunnen meets Bregenzer Wald - eine feine Sache.

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    Von den Hinterteilvorsäß-Alpen aus steigen wir nun weglos schräg den Südhang empor, als Orientierung hilft hierbei die vom Luguntenkopf herabziehende kleine Runse.

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    Auf der rechten Begrenzungsrippe dieser Runsen steigen wir zuerst noch im moderat steilen Gras an.

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    Dann werden die Südhänge etwas giftiger. Eine perfekte Trittsicherheit ist auf dem rutschig-glatten Stroh obligat - ansonsten geht's dahin.

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    Da die rechte Begrenzungsrippe im oberen Bereich felsiger und schneebeladener wird, queren wir nun direkt in die schneeverfüllte aber gut gangbare Runse.

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    Runsenausstieg. Auch hier bleibt das Gelände steil.

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    Kurze Verschnaufspause, dann geht es dem Gipfel des Luguntenkopfes auf möglichst konditionssparender Route - das bedeutet die tiefen Schneefelder meidend - entgegen. Im Hintergrund der Hohe Ifen.

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    Wir halten uns meist an der schwach ausgeprägten Kammhöhe. Rechts ist schon der Gipfelbereich des Luguntenkopf zu sehen.

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    Der kleine Gipfel, der beeindruckend nach Westen und Norden in die Tiefe abbricht, ist schließlich erreicht. Ein Gipfelbuch gibt es nicht, nur ein wirklich kleines Kreuz.

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    Blick vom Luguntenkopf hinüber zur nahe gelegenen Winterstaude - ein sehr beliebter Berg bei Tourenskigängern. Links daneben der etwas unscheinbare Tristenkopf, rechts die Hohe Kirche.

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    Vom Luguntenkopf steigen wir nun über den Hinteregger Grat in Richtung Osten. Nächstes Ziel ist die Sienspitze. Am Grat ist ein hohes Maß an Trittsicherheit erforderlich.

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    Der bereits begangene Grat im Rückblick.

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    Immer wieder müssen steile Grasflächen gequert werden, da die felsigen Grataufschwünge zu vereist für eine Besteigung sind. Hier ist Vorsicht geboten. Es geht steil hinab. Es gibt jedoch auch viele gemütliche Gratpassagen, wie hier auf dem Bild zu erkennen ist.

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    Vom Hinteregger Grat aus gesehen erscheint die Sienspitze äußerst bizarr und abweisend. Besonders beeindruckend sind die senkrechten Plattentürme auf ihrer Nordseite. Die Besteigung über die Südflanke ist allerdings sehr einfach.

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    In der tiefsten Scharte zwischen Luguntenkopf und Sienspitze trifft man auf die Obere Hinteregg-Alpe. Von der geht es beschildert in Richtung Sienspitze.

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    Westgrat der Sienspitze, wir halten uns rechts und steigen durch Wald und sanfte Hänge hinauf in Richtung Gipfel.

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    Die letzten Meter hinauf zum Gipfelkreuz der Sienspitze. Bei einer kurzen Pause genießen wir den Ausblick und die leider nur kurz anhaltende Ruhe, denn die Sienspitze ist auch im Winter ein beliebtes Ziel.

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    Blick vom Gipfel der Sienspitze über den Hinteregger Grat hinweg hinüber zum Luguntenkopf.

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    Der Abstieg von der Sienspitze erfolgt auf direktem Weg über Obere und Unter Hinteregg-Alpe und schließlich hinab zur Kretzbodenalpe und zurück zum Parkplatz. Im Hintergrund die geniale Berglandschaft zwischen Diedamskopf und Schönenbach-Vorsäß.

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    Zoom auf den Mohrenkopf mit seinem besteigbaren Nordgrat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Januar 2015
  2. Specht

    Specht Registrierter Benutzer Intern

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    19. September 2008
    Beiträge:
    1.234
    Ort:
    Isny
    Abartiges Bild!!

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