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Skitour / Snowboardtour Vordere Hasenfluh (2.531/34m) + Hintere Hasenfluh (2.545/44m)

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Tobias, 15. Mai 2012.

  1. Tobias

    Tobias Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Isny/Maierhöfen
    Lohnende, kurzweilige Skitour auf die Zürser Aussichtskanzel(n).

    [​IMG] Aufstieg: ca. 3h
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] ca. 950 Hm
    [​IMG] Schwierigkeit (betrifft nur schmalen, steilen Durchlass)
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG] Tourengänger: Tobias

    Als ein "Dorado der Gemsen und Alpenhasen" bezeichnet Walther Flaig die Hasenfluh, was letztendlich auch den Name erkläre. (Walther Flaig, AVF Lechquellengebirge, München 1977, erste Aufl.) Eine Gams war da, jedoch kein Hase, aber zumindest für den Skifahrer und Tourengeher bleibt der Flexenpass ein Dorado, besonders im Mai, wenn der Skibetrieb bereits eingestellt wurde und die Örtchen für den verdienten Sommerschlaf bettfein gemacht werden. Die Route ist denkbar einfach, baut sich das Hasenfluhmassiv doch direkt über Zürs auf und erlaubt dem Skibesteiger nur einen schmalen, einfacheren Aufstieg (einzige Schlüsselstelle; bei starker Verharschung/Vereisung nur zu Fuß - evtl. mit Steigeisen zu begehen) auf die weite Gipfelabdachung mit großartigen Nah- und Fernblicken. Und ganz nebenbei: überlaufen ist die Hasenfluh auch nicht, besonders nicht zur Schneesaison.

    Route: Talstation Seekopfbahn Zürs - Vordere Hasenfluh - Hintere Hasenfluh

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    Vordere und Hintere Hasenfluh mit dem einzig einfachen Durchlass zum Gipfelplateau.

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    Über schönes, angenehm geneigtes Skigelände wird der kleine Kessel unter dem steilen Durchschlupf angesteuert.

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    Die einzige Schlüsselstelle der Tour steht bevor, ...

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    ... heute bei eher schwierigen Bedingungen. Bei bretthartem Schnee ist mit Ski nix zu holen, also müssen sie getragen und die Tritte gekickt werden. Zwei Memminger Begeher am Vortag haben hier bereits angenehme Vorarbeit geleistet. Bei ganz heiklen Bedingungen können hingegen Steigeisen angenehm sein.

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    Nach dem steilen Durchlass ...

    ... über wieder sanftere Hänge nach links hinauf zum ersten Gipfel.

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    Vordere Hasenfluh.

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    Die letzten Meter zum Kreuz sind bereits aper. Wenige Seiten des Gipfelbuches wurden in der Wintersaison beschrieben.


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    Sicht ins Verwall mit Kuchenspitze und Patteriol.

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    Erzberg und Grubenspitze.

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    Flexenspitze.

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    Großer Grätligrat und Große Wildgrubenspitze.

    Erzberg, Gruben- und Flexenspitze sowie Großer Grätligrat sind megaeinsame Ziele, die sommers wie winters kaum besucht werden.

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    Prächtige Roggspitze.

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    Valluga.

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    Der recht überschaubare Abschnitt zur unbekreuzten, jedoch höheren Hinteren Hasenfluh.

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    Omeshorn.

    Lechs Hausberg wird ebenfalls recht wenig bestiegen, eröffnet er doch nur eine einfachere, hier nicht einzusehende Route.

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    Gipfel hintere Hasenfluh.

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    Vordere Hasenfluh.

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    Blick Richtung Hochtannbergpass.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. April 2014
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