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Mittelschwere Bergtour Wildes Gräshorn, Grünes Gräshorn, Annalper Stecken, A-Stock, A-Joch, A-First

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Tobias, 18. Oktober 2011.

  1. Tobias

    Tobias Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

    Registriert seit:
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    Ort:
    Isny/Maierhöfen
    Ungewöhnlich schöne, stille und ausgiebige Genuss-Grastour - auch im Herbst. Großartige Schau unzähliger Berggipfel.

    [​IMG] Gehzeit: ca. 8 Std.
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] Strecke ca. 1750 Hm
    [​IMG] Schwierigkeit I
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung

    [​IMG] Tourengänger: Tobias

    Liebe Vertreter der Youporn-Generation, Namensgeber(in) des Annalper Steckens als auch des Grates mit seinen drei Erhebungen war die Anna-Alpe, und die schreibt sich mit Doppel-N. Soviel dazu. Die eher wenig begangene Tour über Gräshörner, Annalper Stecken und Annalper Grat sei allen Bergwanderern ans Herz gelegt, welche die kleine Formelsammlung des Grasbergsteigens verinnerlicht und genug Kondition für die 1500-1800Hm (je nach Ausbau der Runde) übrig haben. Nennenswerte Probleme gibt es auf der ganzen Tour keine, den anspruchsvollsten Abschnitt stellt der nach rechts herrlich ausgesetzte, jedoch stets super gestufte Gratanstieg zum Wilden Gräshorn mit einer kleinen Felspassage dar. Alte Markierungen machen die ohnehin recht leichte und logische Routenfindung zum Selbstläufer. Nun ja, und Radfahren sollte man auch halbwegs beherrschen, kann man sich doch somit den ziemlich langen An- bzw. Abstieg auf dem guten Forstweg zur Bergkristallhütte versüßen. Und die Aussicht, die ist schlicht umwerfend! Tolle Tour.

    Route
    : Au - Bodenvorsäß/Bergkristall Hütte - Graue Furka - Wildes Gräshorn - Grünes Gräshorn - Annalper Stecken - Annalper Stock - Annalper Joch - Annalper First - Anna Alpe - Bodenvorsäß/Bergkristall Hütte - Au

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    Au(f) zur Bergkristallhütte ...

    ... dem ersten Etappenziel. Ein Rad lohnt hier ungemein, auch wenn es (wie in meinem Fall) zu 99% geschoben wird. Runter geht´s einfach leichter.

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    Kanisfluh.

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    Bald an der Bergkristallhütte.

    Ich hab hier das Rad abgestellt. Weiter dem markierten Weg zum Zitterklapfen folgen.

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    Markanter Talschluss durch den wuchtigen Gratausläufer des Zitterklapfens.

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    Auf dem Zitterklapfenweg.

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    Die Graue Furka ...

    ... gilt es nun (markiert) zu erreichen. Im nur mittelsteilen Geröll kein Ding. Der "Gipfelpfad" zum Zitterklapfen ist einige Meter zuvor nach links abgebogen.

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    Noch unscheinbar: Das Wilde Gräshorn.

    Über die noch grüne nach rechts ziehende Rampe wird auf deutlichem Pfad angestiegen.

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    Auf der Rampe.

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    Erste große Ausblicke.

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    Der Pfad in die Flanke des Wilden Gräshorns.

    Er verliert sich dort langsam, zumindest wird er undeutlich.

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    Hier gehts hoch, ...

    ... zuerst einfach zum Grat. Dann auf Trittspuren - meist direkt auf der Schneide - zum Gipfel.

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    Grünes Gräshorn.

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    Eine meiner früheren Touren: Wannenkopf, Gungern, Klippern

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    Zafernhorn, Glatthorn, Alpstein-Gebiet (Altmann, Säntis).

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    Am kurzen, spannenden Grat zum Wilden Gräshorn.

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    Annalper Stecken und Annalper Grat - der noch folgende Teil der Runde.

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    Hübsche Aufschwünge, ...

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    ... auch lässt sich der erste Fels blicken.

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    Fast am Gipfel.

    Eine kurze Felsschneide muss noch überstiegen werden (I).

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    Gipfel Wildes Gräshorn ...

    ... er ist leicht zerlegt. Möglicherweise hat ein Blitz randaliert.

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    Die kleine Felsschneide ...

    ... der einzige manuelle Steinkontakt der Tour.

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    Abstieg am Grat.

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    Wildes Gräshorn mit Abstiegsgrat.

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    Gipfel Grünes Gräshorn.

    Dieser ist mit wenigen Schritten erreicht.

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    Wildes Gräshorn vom Grünen.

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    Abstieg vom Grünen Gräshorn.

    Der anspruchsvollste Abschnitt kommt weiter unten. Etwas grieseliges Gelände erfordert hier Aufmerksamkeit.

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    Eindruck aus der Flanke.

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    Ausblick auf den formschönen Annalper Stecken.

    Ganz leicht sind sogar Spuren in der 35-40° steilen Flanke zu erkennen.

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    Grünes Gräshorn ...

    ... hier nochmal der Abstieg im Überblick.

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    Farbenspiel zwischen Grünem Gräshorn und Annalper Stecken.

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    Im weiterhin komfortabel gestuften Herbstgras geht es auf schwachen Spuren hinauf zum Annalper Stecken.

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    Hohe Künzel, Schöneberg, Kilkaschrofen, Seeleschrofen.

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    Zitterklapfen im Hintergrund.

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    Au im Tal.

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    Annalper Grat und Kanisfluh.

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    Anna-Alpe.

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    Nach dem Abstieg vom Stecken geht es weiter hinab zum Annalper Grat.

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    Abstieg zum Annalper Grat im Rückblick.

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    Annalper Stock, ...

    ... die erste sanfte Erhebung im gleichnamigen Grat.

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    Eindrucksvoll, der A-Stecken.

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    Auf deutlichen Spuren immer entlang der Schneide.

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    A-First, ...

    ... der Endpunkt des Gipfelsammelns.

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    Schöne Runde, schöne Gipfel.

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    Blick zum A-Joch.

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    Brendler Lueg, ...

    ... er ist einfach zu erreichen und kann in die Runde ideal eingebaut werden. Ich entscheide mich jedoch zum Weiterverfolgen des First-Grates und einem damit einhergehenden weglosen Abstieg zur Anna-Alpe. Alternative: Vom First den Grat zurückgehen und den offiziellen Abstieg zur Alpe nehmen.

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    Gratverlauf zum First, dem letzten Gipfel des A-Grates.

    Der markierte Abzweig hinab zur Alpe würde bald nach rechts führen.

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    Gipfel A-First.

    Abstieg immer am Grat entlang, im unteren Teil dann nach rechts hinausqueren.

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    First-Gras.

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    Annalper Stecken.

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    Abstiegsübersicht First.

    Von der Anna-Alpe nun problemlos über Forstwege zum Bike und wieder hinab nach Au.


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    Kilkaschrofen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. Januar 2015