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Klettergarten Ziegelwies und Obere Schwanenseeplatte

Dieses Thema im Forum "Klettern & Bouldern" wurde erstellt von Thom, 26. September 2014.

  1. Thom

    Thom Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Auf mehrere Sektoren verteilter Klettergarten, der sowohl für Anfänger als auch für Erfahrene etwas zu bieten hat. Besonders an den Wochenenden leider ziemlich überlaufen.

    Bewertung:

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    ca. 20 min. Zustieg
    [​IMG] ca. 1 Km / 100 Hm
    [​IMG] Schwierigkeit IV+ - VIII+
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung (oft überlaufen)

    Diese zwei Klettergärten, welche nur wenige Fußminuten auseinander liegen, lassen sich am Besten vom Parkplatz am Lechfall erreichen. Ihre Südausrichtung ermöglicht einen sehr frühen Saisonstart. Der Klettergarten Ziegelwies ist ein klassischer, einfacher Familiengarten - daher auch sehr beliebt. Die "Obere Schwanenseeplatte" ist hingegen recht abgelegen und ruhig - wer Reibungsklettereien in unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades schätzt, wird diese meist sonnendurchfluteten Platten lieben.

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    Im rechten Bereich (Sektor B) bietet der kleine Klettergarten "Ziegelwies" ein paar nette, nicht all zu schwere Klettereien. Tobias hier in der Route "Direkte Kante" (V+), welche wie auch die anderen Routen schon etwas abgespeckt ist.

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    Die kurzen Routen lassen sich auch prima im Nachstieg angehen. Hier startet Louisa in die "Rechte Kante" (IV), welche trotz des geringen Schwierigkeitsgrades doch eine gewisse Technik verlangt.

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    Schöne, etwas steilere Kletterei in der "Linken Kanten" (V).

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    Im "Stadel" oder Sektor C des Ziegelwies-Klettergartens gibt es nochmal zehn kurze Routen, welche zumeist aus mittelsteiler Reibungskletterei bestehen. Hier "Die unbekannte Zora" (IV+/V-).

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    Macht man sich vom oft überlaufenen Klettergarten Ziegelwies auf in Richtung Schwanensee, so erreicht man nach ca. 10-15 Minuten die deutlich lohnendere und anspruchsvollere "Obere Schwanenseeplatte". Die steile und glatte Felsplatte beherbergt 31 Routen, hier eine der höchsten Routen "Karwendelputzer" (VI).

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    Im rechten Wandteil der Schwanenseeplatte ist es zur Mittagszeit schon im Frühjahr wirklich heiß. Hier die einfache und ausnahmsweise nicht auf Reibungskletterei ausgelegte Route "Piazschuppe" (IV).

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    "Crazy Horse" (VI+) ist da schon um einiges knackiger.

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    Der "Sultaninenweg" (VI-) bietet zumindest dann und wann ein paar kleine Leisten. Fazit zu der Oberen Schwanenseeplatte: Im Frühjahr ein absolut lohnendes Ziel für einen ganztägigen Kletterausflug.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Oktober 2014
  2. Thom

    Thom Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Letztes Wochenende konnten wir wieder einen traumhaften Tag an der Oberen Schwanenseeplatte verbringen. Die Reibungsklettereien sind im Vorstieg zwar durchaus gruselig, dennoch bietet der Klettergarten jede Menge Spaßrouten. Ein paar Bilder und Kommentare noch im Folgenden:

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    Während Manu sich einen kleinen Wanderausflug über Kienberg und Kalvarienberg gönnt, machen wir uns vom Lechfall in Richtung Obere Schwanenseeplatte auf. Das Wetter ist königlich, die Aussicht auch.

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    Nach einem kurzen Warm-Up im rechten Wandsektor, machen wir uns heute an die Routen in der Wandmitte und links außen - allesamt erfordern sehr gutes Anstehen. Hier befindet sich Tobi im "Karwendelputzer" (VI), die wohl alpinste Route im gesamten Klettergarten.

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    Auch im Nachstieg ist der "Karwendelputzer" keineswegs einfach, macht aber eine Menge Spaß.

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    Hier befindet sich Franzi in der Route "Scharnier" (V+) ganz links außen. Diese ist zwar sehr kurz, eignet sich aber hervorragend dafür, ein Toprope für die weiteren rechts gelegenen Routen einzurichten.

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    Tobias in der äußerst giftigen Routen "Sturzkampfbomber" (VII), im Vorstieg für uns leider noch nicht zu machen. Es muss extrem hoch auf zum teils kleinsten Strukturen angestanden werden, das lässt sich am Besten erstmal im Toprope üben.

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    Im Nachstieg gelingt Franzi und Tobias tatsächlich dann der Durchstieg der Route "Sturzkampbomber". Für mich heißt es hier sichern, staunen und fotografieren (Ja ich weiß, das Foto ist schräg).

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    Über den Umlenker von "Karwendelputzer" lässt sich noch eine schöne Kombi aus "Kamikaze" und "Aufsteller" im Toprope begehen. Die Schwierigkeiten liegen hierbei im oberen 6. Grad.

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    Blick beim Rückweg zum Auto auf den Sonnenuntergang über dem Lech.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. März 2020
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