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Empfohlen Schwere Bergtour Vom Pilgerschrofen (1.759m) über den 12-Apostel-Grat

Dieses Thema im Forum "Tourenbeschreibungen" wurde erstellt von Thom, 12. März 2014.

  1. Thom

    Thom Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Isny im Allgäu
    Alpine Gratüberschreitung in genialer Kulisse mit zahlreichen knackigen Kletterpassagen im III. und IV Schwierigkeitsgrad. Zur frühen Jahreszeit und frei geklettert eine ernste Unternehmung!

    Tour-Bewertung:

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    ca. 8 Std.
    [​IMG] Kondition
    [​IMG] ca. 1.250 Hm / 8 km
    [​IMG] Schwierigkeit bis IV
    [​IMG] Aussicht
    [​IMG] Empfehlung (nur für sehr erfahrene Bergsteiger)

    [​IMG]Tourengänger: Johannes, Thom

    Vom allseits bekannten und äußerst beliebten Säuling - dem Hausberg und neben dem Märchenschloss Neuschwanstein das Wahrzeichen Füssens - zieht ein langer, meist wilder und felsiger Grat über die noch milde Gamswiese bis hin zum steilflankigen Pilgerschrofen exakt nach Westen und trägt den klangvollen Namen 12-Apostel-Grat. Den Pilgerschrofen, welcher sich allemal auch als einzelnes Halbtagesziel lohnt, hatten wir bereits schon vor einigen Jahren einen Besuch abgestattet, weshalb ich auch nur kurz auf den Routenverlauf hinauf zu dessen Gipfel eingehen möchte. Dieses Mal wollten wir uns den 12-Apostel-Grat zwischen Pilgerschrofen und Gamswiese aus der Nähe ansehen, im günstigsten Falle eventuell seilfrei überschreiten. Zur frühen Jahreszeit setzt dies allerdings Freiklettern im stetigen Auf und Ab an ausgesetzten Passagen bis IV+ voraus, Schnee und Eis drängen einen hierbei immer wieder von der Ideallinie in schwereres Gelände ab! Die Mitnahme eines Seiles sowie entsprechender Sicherungs- und Abseilhilfen halte ich für absolut notwendig, der Abstieg vom 12. Apostel hinunter zum Säulinghaus ist bei derartigen Verhältnissen sicher nicht ohne enormes Absturzrisiko frei zu absolvieren. Zur warmen Jahreszeit hingegen kann der versierte Bergsteiger auch diesen Abstieg seilfrei in Angriff nehmen. Wie auch damals bei unserer Pilgerschrofen-Runde starten wir vom bei Pflach gelegenen Wanderparkplatz und steigen über ein Netz von Forstwegen hinauf in Richtung Säulinghaus. Allerdings kürzen wir den oberen Teil hinauf zum Fuß des Pilgerschrofen-Westgrates durch den steilen, aber stets gut gangbaren Birgwald ab.

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    Auf den meist aperen Fahrwegen hinauf zum Säulinghaus kommen wir schnell voran. Wie vorhin angesprochen kürzen wir die letzten Höhenmeter durch den Birgwald ab. Weniger Ortskundige steigen weiter zum Säulighaus an und queren später auf markiertem Weg hinüber zum Westsporn des Pilgerschrofens.

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    Der Einstieg hinauf zum Pilgerschrofen wird immer noch durch eine blau-weiße Metallstange markiert. Danach geht es über Steigspuren oder Schneefelder zumeist steil nach oben.

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    Wenn möglich, umgehen wir die kleinen Schnee- und Eisfelder. Zumeist finden wir trotz früher Jahreszeit gute Steigbedingungen vor. Im Hintergrund ein Teil des Füssener Alpsees.

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    Zu Beginn des gut gangbaren Gamsbocksteiges. Dieser ist allerdings auf den letzten Metern hin zur Grasrinne, welche von den Gipfelfelsen des Pilgerschrofens nach unten zieht, recht vereist und erfordert höchste Konzentration sowie perfekte Trittsicherheit.

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    Beim Anstieg über die Grasrinne hinauf zu den Gipfelfelsen hat man einen uneingeschränkten Ausblick auf die nördlichen Tannheimer Berge sowie die Berge der Vilsgruppe. Das Wetter könnte nicht besser sein.

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    Der berühmte Spreizschritt (II) hinauf zum doppelt bekreuzten Gipfel des Pilgerschrofens.

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    1. Gipfelbucheintrag 2014 vor gigantischer Kulisse. Wie gesagt, der Pilgerschrofen lohnt allemal auch als Einzelziel!

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    Blick vom österreichischen Kreuz hinüber zum unwesentlich höheren deutschen Kreuz des Pilgerschrofens. Von dort aus erhält man einen ersten Eindruck des nun folgenden 12-Apostel-Grates. Dieser weißt noch eine Menge bereits erwarteter Schneefelder auf, dennoch entscheiden wir uns die Unternehmung durch zu ziehen.

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    Aufgrund der teils verschneiten und vereisten Flanken geht es gleich mit dem ersten Aufschwung würzig los. Wir klettern zunächst knapp links der äußersten Kante und später direkt an der ausgesetzten Schneide empor (III+). Normalerweise wird einige Meter weiter links in etwas weniger steilem Gelände eingestiegen (II/II+).

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    Nach dem ersten Steilaufschwung legt sich das Gelände deutlich und wird fast zahm.

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    Jedoch hält die Zahmheit nur kurz an. Dann gilt es einen leicht überhängenden Abschwung von knapp drei Metern abzuklettern - klingt jetzt nicht allzu wild, dennoch sollte das kleingriffige und etwas abgespeckte Wanderl nicht leichtfertig unterschätzt werden (IV).

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    Während der ganzen Tour, welche einen herrlich alpinen Charakter aufweist, kann man auf den weniger anspruchsvollen Abschnitten immer wieder die geniale Aussicht genießen.

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    Es folgen weitere ausgesetzte Auf- und Abschwünge, welche auf Grund des zumeist zuverlässigen Gesteins trotz der sehr frühen Jahreszeit im absoluten Genussbereich liegen (II-III). Im Hintergrund das noch etwas in Dunst gehüllte Reuttener Becken.

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    Der Grat bietet zwischen den strammeren Auf- und Abschwüngen auch immer wieder leichtere Geh- bzw. Kraxelpassagen, auf welchen man sich mental wieder etwas erholen kann. Das Bild zeigt den weiteren Gratverlauf bis hin zur Gamswiese und Säuling. Der nächste unscheinbar wirkende Aufschwung am Grat stellt sich als klare Schlüsselstelle bei unserer Begehung heraus, da wir aufgrund der Schneeauflage wieder einmal gezwungen sind, das Ganze unmittelbar neben oder direkt an der äußerst steilen und kleingriffigen Gratkante anzugehen (IV+/V-).

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    "Unsere" Schlüsselstelle nochmals von oben gesehen. Der untere, fast senkrechte und kleingriffige Aufschwung ist bereits überwunden. Die oftmals vereisten Griffe sind mit Vorsicht zu genießen, das herausklettern zur Gratkante erfordert einiges an Mut und Technik!

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    Danach geht es Gott sei Dank wieder etwas einfacher zur Sache, feste und zumeist schneefreie Aufschwünge bringen eine Menge Frohsinn in die Unternehmung.

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    Dennoch bleiben die meisten Passagen ausgesetzt und nicht ohne Anspruch. Hier der Rückblick beim langen Aufstieg hinauf zum 8. Apostel zurück zum Pilgerschrofen.

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    Kurzes queren eines Felskopfes, bevor es weiter hinauf in Richtung 8. Apostel geht. Zunächst auf sicherster Route über den herrlichen Felsgrat hinweg (bis II+), um dann weniger herrlich und etwas heikel über steile Schneehänge dem Achten endlich auf das Haupt zu steigen.

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    Der Abstieg vom 8. Apostel hat es dann klettertechnisch wieder in sich, zunächst über steile Platten hinab ins "Ungewisse", dann an kleinen Griffen von oben gesehen nach links hinüber zu einem überhängend wirkenden Kamin querend ...

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    ... und in diesem sauber ausspreizend hinab (IV-) zur Edelstahl-Schatulle des Gratbuches!

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    Aus der schmalen Scharte mit Gratbuch geht es ohne Umschweife weiter fordernd über den nächsten, unangenehm nach links abdrängenden Aufschwung (III+).

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    Rückblick auf den anspruchsvollen Abschwung vom achten Apostel.

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    Bald ist es geschafft!? Nicht ganz, auch die Überschreitung der letzten drei Apostel will beherrscht werden. Im Hintergrund türmt sich der formschöne Säuling mit seiner Westwand auf.

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    Nur wenige Abschwünge am Apostelgrat können wie hier mit dem Popometer direkt am Fels abgeklettert werden. Meist ist das Gelände deutlich zu anspruchsvoll für diese sonst bewährte Technik.

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    Steiler Aufschwung hinauf zum 10. Apostel, bei idealer Route verlassen die Schwierigkeiten kaum den II. Grad. Allerdings ist in den teils vereisten Grasplanken perfekte Trittsicherheit oberstes Gebot.

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    Abstieg vom 10. Apostel im Rückblick. Dieser Apostel verfügt wie auch zwei weitere im Grat über einen eingerichteten Abseilstand, beim genauen Hinsehen konnten wir sogar einen BH entdecken. Die vereiste Rinne ist zwar teilweise bockelhart gefroren und läuft unten eigentlich ins Nichts aus. Dennoch empfand ich diesen Abstieg als nicht all zu schwer (II+/III-). Die Latschen links und rechts der Rinne bieten dem großgewachsenen Bergsteiger genügend halt für einen sicheren und ziemlich risikofreien Abstieg. Der Aufstieg zum elften Apostel ist nochmal steil aber ohne große Schwierigkeiten zu absolvieren - falls ich mich recht erinnere.

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    Übergang vom elften zum zwölften Apostel. Der Eiertanz auf der Gratwächte oder den Schneefeldern ist nicht immer ganz angenehm, mit erhöhter Vorsicht gelangen wir ohne Zwischenfall auf den letzten und höchsten Apostel. Der Abstieg von selbigem ist im Sommer nicht all zu anspruchsvoll, zur kalten Jahreszeit aber mehr als "hässlich". Wir seilen uns kurzer Hand die letzten 25 Meter sicherheitshalber an einer Latsche ab.

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    Da die eigentliche Scharte - durch welche wir absteigen respektive abseilen wollten - aufgrund heikler Schneefelder kaum sicher zu erreichen ist, sind wir gezwungen über die zuvor gelegene, äußerst wilde Rinne zweimal abzuseilen. Trotz Seil und Sicherungspartner ein recht kitzliges Unterfangen.

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    Rinnenabstieg in Richtung Säulinghaus. Im Hintergrund der Thaneller.

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    Rückblick auf unsere Abstiegs- / Abseilrinne. Über die tiefste Einschartung wollten wir eigentlich nach unten gelangen, die kleine Einschartung links der markanten Spitze ist es schließlich geworden - naja, Bergtouren sind eben kein Wunschkonzert.

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    Durch tiefen Schnee waten wir hinüber zum nahegelegenen Säulinghaus, an welchem wir in der Abendsonne uns eine Zigarette und ein kleines Vesper schmecken lassen.

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    Sieht schneefrei aus - war er aber keineswegs! Der 12-Apostel-Grat noch einmal im Überblick.

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    Abendstimmung beim Abstieg vom Säulinghaus hinab zum Parkplatz bei Pflach.

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    Sonnenuntergang.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. November 2015
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  2. Benni

    Benni Registrierter Benutzer

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    Wann kann man schon das Bergjahr mit dem 12-Apostel-Grat ausklingen lassen?!
     
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  3. mc239

    mc239 Registrierter Benutzer

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  4. mc239

    mc239 Registrierter Benutzer

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    Bedingungen letzten Sonntag...
    Danke für die tollen Anregungen auf eurer Seite
     
  5. Johannes

    Johannes Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Danke für das Bild zu den aktuellen Bedingungen mc239mc239 :smile:
    Bist du über den Grat und/oder warst du auf dem Säuling?
     
  6. mc239

    mc239 Registrierter Benutzer

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    Sind vom Pilgerschrofen über den Grat bis zur Gamswiese, für den Säuling wars dann doch
    zu spät. Dann über den versicherten Steig zum Säulinghaus und zurück zum Parkplatz bei Plach.
    Schöne Tour und sicherlich nicht ganz ohne.
     
  7. Chris Koala

    Chris Koala Registrierter Benutzer

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    Haben gestern die Gesamt-Überschreitung des Säulings gemacht.

    Von Pflach ging es auf flachen Pfaden recht gemütlich vorbei an der Pflacher Älpele bis in den Sattel zwischen Säuling und Dürrenberg (ca. 1000HM) und von dort weglos möglichst immer an der Gratkante des Ostgrats.
    Der untere Ostgrat wird vermutlich seltener begangen, da man ihn relativ leicht in den waldigen/schrofigen Südwestflanken umgehen kann - schade, denn bleibt man immer möglichst direkt an der imposanten Abbruchkante, wird man nicht nur mit gewaltigen Ausblicken auf die Ammergauer Gipfel belohnt, sondern auch mit Kraxl-Spaß pur an den zahlreichen Zacken, Türmen und Wandl. Ideal um sich "warm zu klettern" :smile: . Die vereinzelten Latschen an der (unteren) Kante können den Spaß kaum trüben - vielmehr gehört das zu dem wilden, rustikalen Charakter dieses Abschnitts einfach dazu. Im oberen Teil des unteren Ostgrats wird es dann aber auch weniger botanisch, dafür aber deutlich steiler. Es stellen sich mehrer Türme und Zacken in den Weg. Bei manchen kann man schon früh erkennen, dass sie eine Sackgasse sein werden, bei anderen ist es von unten weniger offensichtlich... wir testen eigentlich alles an, was fest aussieht (was die meisten Türme sind) und kommen dadurch in den Genuss von hart ausgesetzten Kanten und Tiefblicken, dass einem die Luft wegbleibt (bis IV)! Wer die wildesten Türmchen und Zacken umgeht, kommt direkt am Felsgrat wohl auch mit dem oberen zweiten Grad aus. Da man aber ja eh alles umgehen kann, ist das feeling dabei nicht super ernst.

    Der obere Ostgrat ist die häufiger begangene Route und etwas massenkompatibler mit Standplatzringen und Zwischensicherungen (BH) eingerichtet. Uns helfen die BH natürlich bei der Orientierung - für eine Begehung mit Seil (sprich deutlich näher am persönlichen Limit), wäre es mir aber von der Dichte her zu wenig. Mobil nachrüsten geht aber sicherlich prima. Auch auf der leichtesten Variante erwarten einen am oberen Ostgrat zwei Stellen im IV.Grad und einige Passagen III+. Der Stemmkamin (IV) ist sicherlich das Highlight! Obwohl wir die gesamte Tour seilfrei gegangen sind, hat es sich gelohnt, meinen 20m-Halbseil-Strick mitzuschleppen - den Kamin hätte ich weder meinem Rucksack, noch mir zumuten wollen... :wink:

    Mit den ganzen Varianten und Türmchen, hatte das schon ganz viel Zeit in Anspruch genommen und am Säulinggipfel lag der noch ewig lang ausschauende (und uns nicht bekannte) 12-Apostel-Grat vor uns. Eine Begehung vom Säuling zum Pilgerschrofen hat jedoch den Vorteil, dass man die schwersten (von vielen bei der üblicheren Begehungsrichtung abgeseilten) Stellen im Aufstieg hat. Glücklicherweise spielte gestern nicht nur das Wetter, sondern auch unser Kopf ganz famos mit und somit machten uns auch die ein, zwei Stellen im IV.Grad keine größeren Probleme mehr. Ziemlich kaputt, aber breit grinsend genossen wir dann den Traumausblick vom Pilgerschrofen und dankten dem Wettergott, der uns auch bei dem trägen Abstieg ins Tal vor Unwettern verschonte.

    Fazit:
    Der (komplette!) Ostgrat ist vom Gesamtanspruch und auch von der Ernsthaftigkeit her ein gutes Stück über dem 12-Apostel-Grat einzustufen (zumindest in der von uns durchgeführten Begehungsrichtung). Wer immer an der Gratkante bleibt, kommt auf deutlich mehr Kraxl-Meter, als beim 12-Apostel-Grat und die Gehabschnitte vom oberen Ostgrat sind auch deutlich weniger. Eine Gesamtüberschreitung des Säulings ist nicht nur konditionell, sondern auch mental fordernd, da man bei beiden Graten auf eine reine Kraxl-/Gratlänge von ca. 1,5km kommt - hier bis zum Schluss die Konzentration aufrechtzuerhalten, war wohl meine persönliche Schlüsselstelle der Unternehmung. Belohnt wurden wir mit einem grandiosen Panorama und zahlreichen Kletterstellen in bombigen Fels, was diese Tour (für mich) in dieselbe "Erlebnis-Schublade" steckt, wie die Trettachüberschreitung und die Höfatsüberschreitung. :smile:

    Ein paar Impressionen in bewegten Bildern:

     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juni 2017
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  8. Tobias

    Tobias Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Super, danke für den Beitrag!
     
  9. Johannes

    Johannes Mitarbeiter Registrierter Benutzer Intern

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    Danke für die gute Beschreibung Chris :thumbsup:
    Ich konnte den Ostgrat auf den Säuling am Wochenende auch begehen und war auch begeistert von der Felsqualität. Deiner Bewertung (zwei Stellen IV, einige Passagen bis III+) kann ich so voll zustimmen, deswegen verzichte ich hier mal auf eine erneute Routenbeschreibung :wink:
    Lediglich den Hinweis dass der Ostgrat ein Stück anspruchsvoller ist als der 12-Apostel-Grat würde ich hier auch nochmals betonen, wer diese Route ohne Seil angeht sollte sich auch im luftigen IIIer und IVer Gelände halbwegs wohlfühlen. Sonst lässt sich die Tour natürlich auch prima als Plaisirtour mit Absicherung klettern, Haken sind wie oben beschrieben an den schweren Stellen vorhanden.
    Anbei noch ein paar Bilder & Kommentare zur Tour.


    Der Ostgrat zum Säuling vom Koflerjoch aus.


    An der Kante entlang geht's nach oben, die Tiefblicke nach Osten sind beeindruckend.


    Die ersten Kletterpassagen sind bald erreicht und die ersten Türme stellen sich in den Weg.


    Rückblick über den ersten Teil mit Blick auf Koflerjoch und Zunderkopf, hinten das Zugspitzmassiv.


    An scharfen Kanten geht's in schöner Kletterei bis nach oben zum Grat.


    Der nächste Felsturm wird leicht rechts der Mitte recht luftig (III) erklettert.


    Blick von oben auf die Stelle.


    Rückblick auf den zurückgelegten Grat.


    Am vorderenTurm wir kurz hinter dem Ausbruch aufgestiegen, dann führen einige Bohrhaben in ausgesetzter Kletterei (III+) nach oben.


    Blick vom vorletzten Turm auf den Stemmkamin (IV) in Bildmitte.


    Der Stemmkamin vom Einstieg aus betrachtet - ein 10 Meter Reepschnur oder ähnlich ist hier hilfreich um den Rucksack nachzuholen.


    Der Stemmkamin vom Ausstieg aus betrachtet, danach geht's über relativ leichtes Schrofengelände zum Gipfel.


    Rückblick.


    Gipfelkreuz Säuling.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juli 2017
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