festivaltour.de
Dies ist ein Diskussionsforum rund um das Thema Berge, Festivals und vieles mehr. Viele Tourenbeschreibungen und mehr in unserem Forum!
-
Roggalspitze (2.672m) Nordkante (IV+)
Etwas "überhypter" Superklassiker. Nach wie vor äußerst beliebt. Anspruchsvoller Abstieg! Über Jahrzehnte hoch geadelt und mit Superlativen geschwängert, sowohl was Qualität als auch Frequentierung betrifft; vielleicht gerade deswegen stand die Nordkante der Roggalspitze, die "Roggalkante", bisher nicht auf der zeitnahen Agenda. Ziemlich spontan, nachdem ein Kletterbesuch der Spullerplatten im Raum stand, kam dann doch die Idee, dem uns noch unbekannten Gipfel über die... -
Gratüberschreitung vom Sattele zur Lichtspitze (2.357m)
Aussichts- und genussreiche Kammwanderung mit Ausgangspunkt Gramais, welche zwischen Wannenkopf und Seitekopf ein paar schöne, teils ausgesetzte Kletterpassagen in nicht immer festem Fels bereit hält. Nach einer traumhaften und sehr abwechslungsreichen Bergsaison 2023 wollten wir zum Abschluss nochmal eine etwas entspanntere aber dennoch spannende Runde angehen. Der überdurchschnittlich warme Herbst versprach mal wieder bestes Bergwetter und so suchten wir nach einer... -
Über die Kaminlochköpfe (2.334m & 2.344) auf das Östliche Kreuzjoch (2.231m)
Spannungsgeladener und anspruchsvoller Anstieg auf einen herrlich aussichtsreichen und kaum je besuchten Doppelgipfel in der Loreagruppe. Der Gratübergang zum Östlichen Kreuzjoch darf als absolut lohnend und kurzweilig bezeichnet werden. Fast so außergewöhnlich wie der Name dieses formschönen Doppelgipfels in der Loreagruppe ist auch dessen Besteigung über die wilde und steile Ostschlucht, welche Nord- und Südgipfel mittig von einander trennt. Viele Jahre zuvor konnten wir bereits mit der Galtbergspitze den direkten, sehr... -
Angererkopf (2.263m) "Poltergeist"
Selten besuchte, rustikale, in den Crux-Längen (mit WG-Variante) aber richtig tolle Kletterei. Alpiner, eher unangenehmer Abstieg. Poltergeist also. Wird er seinem Namen in - zumindest für Kletterer - absolut unerwünschter Weise gerecht? Und was ist mit der "Weingeistvariante" und dem "Im Rausch des Poltergeist"? (Vgl. Marcus Lutz, Achim Pasold, Kletterführer Allgäu & Ammergau, Köngen 2013, 1. Auflage.) Der Poltergeist eine Schnapsidee? Nein, nicht wirklich. Wirklich nicht. Unser erster Kontakt mit... -
Biberkopf Panoramix (VI)
90er Jahre Klassiker an einem der formschönsten Gipfel der Allgäuer Alpen. Die Route ist deutlich attraktiver, als es die Topo zunächst erahnen lässt. Gekonnter Umgang mit Friends bzw. Klemmkeilen von Vorteil. Die neben den zwei etwas kürzeren, am Westvorbau gelegenen Routen "Diweriks" und "Farida" noch am besten gesicherte und wohl immer noch lohnendste Route am Biberkopf war früher mal ein recht beliebter Kletterklassiker in den Allgäuer Alpen. Zumindest war bei meinen früheren Begehungen über den Normalweg oder den... -
Überschreitung der Drusenfluh (2.827m) von West nach Ost
Bildgewaltige Überschreitung eines großen Gipfels im Rätikon. Der Aufstieg über Schweizer Mulde, Imhofsattel und den oberen Westgrat ist sehr ruhig und äußerst lohnend. Einst galt die mächtige Drusenfluh - wie so viele Gipfel in den Alpen - als unersteigbar, was schon zu den Anfängen der Bergsteigerei eine große Faszination für diesen Berg bei den alpininteressierten Bevölkerung hervorgerufen hat. Zwar stehlen die optisch spektakulärer wirkenden Drei Türme, vom Eingang des Sporertals gesehen, dem von hieraus eher behäbig wirkenden Gipfel... -
SW-Kante Babylonischer Turm (IV+) und Kelleschrofen
Sehr alpine und ruhige Unternehmung, die trotz des geringen Schwierigkeitsgrades in Gänze den kompletten Alpinisten fordert. Die beiden Gipfel erhalten nach wie vor kaum je Besuch. Vor ziemlich genau 10 Jahren durfte ich schon einmal diese zwei recht abweisenden Berggestalten besuchen, damals jedoch ohne Seil - was die ganze Unternehmung nochmal anspruchsvoller und risikoreicher gestaltete, als die seilgesicherte Begehung der hier vorgestellten SW-Kante des Babylonischen Turms. Aber auch mit Seilunterstützung muss jedem... -
Eferagrat via "Rechter Einstieg" (V+)
Herrliche, recht gut gesicherte Plattenkletterei auf einen immer noch einsamen Gipfel des Lechquellengebirges. "Jeaz gond' buaba ond d'fehl scho widr am Efera klettra". Ja selbstverständlich. Und wenn es gut läuft, dann werden wir sicher noch einmal wieder kommen, um eine der spärlich abgesicherten Routen im rechten Bereich der Südwand zu inspizieren. Natürlich ist die hier vorgestellte Route nicht annähernd so bekannt und "oft" begangen wie die Schönebergkante, zudem in Gänze merklich einfacher, was die... -
Widderstein Hiltimanie (VI+)
Anspruchsvolle, sehr steile Kletterei. Zuletzt luftig-alpin mit längeren Runouts. Orientierung ist gefragt.
Als deutlich mehr bergsteigende als kletternde "kletternde Bergsteiger" wissen wir genau: spätestens, wenn das Plus hinter dem Sechser steht, dann ist das definitv kein Selbstläufer mehr. Tag - und besonders Kopf - müssen dann einfach passen. Tag: Diesig. Superdiesig. Schlimme Waldbrände und dementsprechender Ascheeintrag aus Kanada sollen schuld sein. Aber warm ists, zumindest im Zustieg... Kopf:... -
Säuling (2.047m) Ostgrat und Apostelgrat
Landschaftlich herrliche Überschreitung des Säulingmassivs mit "knackig-gutmütigen" Kletterstellen bis in den vierten Grad. Mit meiner ersten Begehung des Säuling Ostgrates im Juni 2023 war ich vergleichsweise reichlich spät dran. Spät im Hinblick auf die sich in den letzten 15 Jahren rasant entwickelte Beliebtheit dieses kurzen, aber markanten Alternativanstiegs auf den Säuling. Gleiches gilt in noch deutlich gesteigerter Form für die sich nahtlos anbietende veredelnde Verlängerung über den uns bereits bekannten (meiner Meinung nach in etwa gleich schweren)... -
Über den gesamten Westgrat auf die Gehrenspitze (2.163)
Traumtour über den gesamten, abwechslungsreichen Westgrat der Gehrenspitze. Wilde Kletterstellen, irre Tiefblicke und zumeist (aber nicht immer) zuverlässiger Fels lassen hier kaum noch Wünsche offen. Mit Seil ist deutlich mehr Zeitaufwand einzuplanen. Da Tobias in den letzten Jahren sicher immer wieder einmal gerne alleine auf die „Socken“ gemacht hat, um alpine Kletterrouten im oberen III. – IV. Schwierigkeitsgrad zu solieren – Beispiele wären hierfür Kletterführen am Aggenstein, der Parzinnspitze bzw. Parzinnturm, Muttekopf-Nordostgrat... -
Han-Ton (VI+) am Hüttenkopf der Totalphütte
Die wohl alpinste, für kletternde Bergsteiger sehr lohnende Route am Hüttenkopf der Totalphütte mit einer beeindruckend steilen Schlüsselseillänge. Früh im Jahr sind Steigeisen und Pickel für Zu- und Abstieg oftmals ratsam. Zwar können zur frühen Jahreszeit noch ordentliche Schneemengen in Zu- und Abstieg vorhanden sein, allerdings ist dieses Gebiet vor Öffnung von Totalphütte bzw. Mannheimer Hütte zu dieser Zeit deutlich weniger frequentiert, als dies in der Hauptsaison der Fall ist - was die Unternehmung... -
Überschreitung Kohlbergspitze, Zahn, Kesseljoch, Pitzenegg und Plattberg
Selbst zur heutige Zeit immer noch ruhige, urige Kammüberschreitung mit oftmals famosen Ausblicken und beeindruckenden Tiefblicken. Trittsicherheit und Gespür für die beste Routenwahl müssen vorhanden sein. Derartige Kammwanderungen haben für mich persönlich immer einen ganz besonderen Flair und die hier vorgestellte Runde darf trittsicheren Bergsteigern wirklich empfohlen werden. Die wunderbaren Ausblicke auf die angrenzenden Gebirgsgruppen wie Wettersteingebirgen, Mieminger Kette, Lechtaler Alpen oder Tannheimer Berge sowie der Tiefblick... -
Über die Alte Südwand (V) auf die Plattnitzer Jochspitze (2.318m)
Durch die neuen Ein- und Ausstiegvariante wirklich lohnende und gut abgesicherte Kletterfahrt und oftmals sehr gutem Fels mit herrlichen Ausblicken und einem anspruchsvollen, alpinem Zustieg. Die Plattnitzer Jochspitze ist sowohl für Wanderer als auch kletternde der Bergsteiger ein recht lohnendes Ausflugsziel mit wunderbaren Fernblicken hoch über dem Spullersee. Der sehr beliebte Ostgrat hat beim kletternden Publikum mit Abstand die meiste Anziehungskraft, die... -
Aggenstein Franz-Haff-Weg
Überraschend gute, leichte und abwechslungsreiche Kletterei an meist schönem Fels. Geklettert wird am Aggenstein schon lange, so auch an den Südwandplatten. Einige Wege wurden - zumindest in Teilen - schon vor Jahrzehnten begangen, zum Beispiel der hier vorgestellte Franz Haff-Weg (1936). In den 80igern und 90iger Jahren gesellten sich auf engstem Raum viele weitere Möglichkeiten hinzu, und diese werden bei den passenden Bedingungen auch praktisch das ganze Jahr hindurch gern besucht. Generell bieten die Touren eine...
Seite 3 von 14